02. Juli 2020 / 16:58 Uhr

Braunschweig und Hannover machen in der Oberliga gemeinsame Sache

Braunschweig und Hannover machen in der Oberliga gemeinsame Sache

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Arminias Trainer Skerdi Bejzade (links) und Egestorfs Coach Paul Nieber (rechts) werden mit ihren Teams in der neuen Saison zweimal aufeinander treffen. Und mehr nicht.
Arminias Trainer Skerdi Bejzade (links) und Egestorfs Coach Paul Nieber (rechts) werden mit ihren Teams in der neuen Saison zweimal aufeinander treffen. Und mehr nicht. © Kinsey/Hanke/imago images/Montage
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Es wird immer wahrscheinlicher, dass die Oberliga in der neuen Saison zweigeteilt wird. Analog zur Regionalliga Nord, die ihre Vorrunde in zwei 11er-Staffeln spielt und in zwei zusätzlichen Runden die Auf- und Absteiger ermittelt. Offiziell ist es zwar noch nicht, die Mehrheit der Vereine hat sich jedoch auf einer Sitzung im virtuellen Raum mit dem Spielausschuss des Niedersächsischen Fußballverbandes für eine Einteilung nach regionalen Gesichtspunkten ausgesprochen.

Die vier Vertreter aus dem Bezirk Hannover (1. FC Germania Egestorf/Langreder, Arminia Hannover, SV Ramlingen/Ehlershausen, HSC BW Tündern) sollen demnach zunächst auf die sechs Teams aus und um Braunschweig (MTV Gifhorn, MTV Wolfenbüttel mit ihrem neuen Trainer Stefan Gehrke, FT Braunschweig, Lupo Martini Wolfsburg, Eintracht Northeim, SVG Göttingen) treffen.

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Die jeweils fünf Klubs aus den Bezirken Lüneburg und Weser-Ems treffen in der zweiten Staffel aufeinander.

So sehen die Abschlusstabellen für die Mannschaften aus der Region Hannover nach Anwendung des Quotienten aus

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Analog zur Regionalliga Nord sollen die fünf erstplatzierten Teams in die Auf- und die übrigen in die Abstiegsrunde. Die Punkte aus der Vorrunde werden mitgenommen – allerdings nur die Zähler, die jeweils gegen Teams aus der gleichen Abschlussrunde geholt wurden.

"Wir sind nicht unter Zeitdruck"

Anschließend wären nur die Duelle gegen die Teams aus der anderen Staffel zu absolvieren, also in der Summe 28. Unklar ist noch, wie viele Klubs auf- beziehungsweise absteigen.

„Wir werden das jetzt im Spielausschuss besprechen“, sagt Vorsitzender Jürgen Stebani, „sind nicht unter Zeitdruck, weil wir ja noch nicht wissen, wann es wieder losgehen kann.“ Dennoch soll die Staffeleinteilung und die Rahmenbedingungen bereits in der nächsten Woche fixiert werden.

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„Klar ist, dass Celle mit Fahrten nach Emden oder Spelle die A-Karte hätte“, sagt Kurt Becker, Sportlicher Leiter vom Aufsteiger aus Ramlingen.


"Die fahren ja mit dem Fahrrad zu uns"

In der Theorie ist es zwar denkbar, dass die Eintracht die Staffel wechselt, wahrscheinlich werden sie jedoch in den sauren Apfel beißen müssen. Für den Fall könnte es – ebenfalls in der Theorie – einen finanziellen Ausgleich für die deutliche höheren Fahrtkosten geben. "Ich wäre sofort dafür, dass Celle zu uns kommt. Die fahren ja mit dem Fahrrad zu uns", sagt Becker.

„Weniger Spiele, kürzere Fahrten, und Pokal und Winter kommen ja auch noch dazu“, sagt Frank Willig aus dem Arminia-Vorstand. „Ich find’s gut.“