09. Oktober 2020 / 15:16 Uhr

Vierter Sieg in Folge? Tempo in der Offensive soll das Egestorfer Rezept in Wolfenbüttel sein

Vierter Sieg in Folge? Tempo in der Offensive soll das Egestorfer Rezept in Wolfenbüttel sein

David Lidón
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Germania feiert ihren Treffer.
Die Germania feiert ihren Treffer. © Michael Plümer
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Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder hat einen Lauf. Beim MTV Wolfenbüttel will das Team von Trainer Paul Nieber am Samstag (16 Uhr) den vierten Oberliga-Sieg in Folge feiern. Doch der Coach der Egestorfer ist gewarnt.

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Drei Oberligasiege in Folge: Da kann man beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder schon nicht mehr davon sprechen, dass die Mannschaft langsam, aber sicher in Fahrt gerät. Das Team von Paul Nieber ist ­in der Saison 2020/2021 angekommen und gastiert am Samstag (16 Uhr) beim MTV Wolfenbüttel. Selbstredend mit dem Ziel, den vierten Dreier hintereinander aufs Konto zu buchen.

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„Der MTV ist nicht nur kampfstark, das Team hat auch spielerische Qualität und viele ballsichere Akteure im Zentrum“, sagt der Trainer der Egestorfer. Er hat aber auch eine Schwäche der Formation entdeckt, die seit Anfang der Spielzeit vom langjährigen Coach der U19 des TSV Havelse, Stefan Gehrke, betreut wird. „Sie bekommen Probleme, wenn der Gegner vorn mit Tempo in Aktion kommt“, sagt Nieber. Dennoch werde die Germania von den Wolfenbüttelern mehr gefordert werden als am vergangenen Wochenende vom HSC BW Tündern.

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Nieber stellt nach Stärken und Schwächen des Gegners auf

Die Deisterstädter stehen vor einer englischen Woche, die ganz im Zeichen des MTV Gifhorn (am Mittwoch auswärts im NFV-Pokal, am Sonntag darauf zu Hause in der Oberliga) steht. An Rotation aus Gründen der Kraftersparnis denkt Nieber nicht. „Ich versuche generell so aufzustellen, dass meine Spieler zu den Stärken und Schwächen des Gegners passen“, sagt er. „Da wir zuletzt aber einige Spieler hatten, die nicht voll trainieren konnten, ergibt sich vieles von selbst.“

Definitiv ausfallen werden neben den Langzeitverletzten morgen Dominik Behnsen, Lennart Novotny und Jan Flügge. Unklar sind die Einsätze von Jannik Oltrogge, Tom Mehlberg, Jeremy Finsel und Marceau Kristeleit.