18. Mai 2020 / 18:09 Uhr

Oberliga-Zulassung: Grünes Licht für ein heimisches Quintett

Oberliga-Zulassung: Grünes Licht für ein heimisches Quintett

Maik Schulze
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Wie geht es weiter? Die Zulassung für die kommende Oberliga-Spielzeit haben der MTV Gifhorn und Lupo/Martini Wolfsburg (in blau) schon einmal erhalten. © Michael Franke
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Wie es weitergeht? Völlig offen! Trotzdem muss der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV) die Organisation des Spielbetriebs vorantreiben. Im Oberliga-Zulassungsverfahren gab es nun grünes Licht für fünf Teams aus den Kreisen Wolfsburg und Gifhorn. Eine Mannschaft aus dem Quintett muss aber noch eine Unterlage nachreichen.

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Wie am Ende Auf- und Absteiger ermittelt werden, wann die neue Saison beginnen kann – wegen der Corona-Krise ist alles offen im Amateurfußball. Die Klubs bereiten sich dennoch auf mögliche Szenarien vor – und gleich zwei heimische Landesligisten würden einen Aufstieg in die Oberliga wahrnehmen, hatten ihre Lizenzunterlagen eingereicht: der SSV Vorsfelde und der SSV Kästorf.

Der Tabellendritte (Kästorf) und der Vierte (Vorsfelde) aus der Landesliga Braunschweig bekamen die Zulassung ebenso ohne Auflagen erteilt wie Spitzenreiter SVG Göttingen. Der Zweite TSC Vahdet Braunschweig ist der vierte Klub aus dieser Liga, der im Fall der Fälle aufsteigen würde. Vahdet muss dann aber noch seine Spielstätte abnehmen lassen.

Auch der VfL Wolfsburg II dürfte in der Oberliga ran

Grünes Licht bekam auch der VfL Wolfsburg II, der aber in der Regionalliga mit dem Abstieg in die Oberliga nichts zu tun hat.

Ebenfalls ihre Unterlagen hatten die aktuellen Oberligisten MTV Gifhorn und Lupo/Martini Wolfsburg eingereicht. Beide haben das Okay vom Verband bekommen. Lupo muss noch die Zertifizierung eines Sicherheitsbeauftragten nachweisen. "Das ist kein Problem, wir sind da mit zwei Sicherheitsbeauftragten grundsätzlich gut aufgestellt", sagt Vorstandsmitglied Domenico Lucanto. Der Termin zur Beschulung stand, dann kam Corona. "Sobald es einen neuen Termin gibt, werden unsere Beauftragten ihn wahrnehmen", sagt Vorstandsmitglied Luciano Mileo.

Jetzt wartet nicht nur Lupo auf die Entscheidung, wie und wann es insgesamt weitergeht. So lange liegt die Planung bei den Italienern weiter größtenteils auf Eis. Lennart Gutsche wünscht sich Klarheit, um weitere Gespräche führen zu können, lobt aber den Teamzusammenhalt bei den Wolfsburgern. "Ich muss mal vor den Jungs den Hut ziehen. Keiner hat rumgequengelt." Dabei hatte der Sportliche Leiter aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht mit allen über die Zukunft sprechen können.

Mehr heimischer Fußball

Die Zulassung für die Saison 2020/2021 haben folgende NFV-Vereine erhalten:

Aus der Regionalliga Nord:

Hannover 96 II, HSC Hannover, TSV Havelse, SSV Jeddeloh, Lüneburger Sport-Klub Hansa, VfB Oldenburg, BSV SW Rehden, VfL Wolfsburg II.

Aus der Oberliga Niedersachsen:

TuS Bersenbrück, FT Braunschweig, MTV Eintracht Celle, SV Atlas Delmenhorst, 1. FC Germania Egestorf/Langreder, BSV Kickers Emden, MTV Gifhorn, FC Hagen/Uthlede, SV Arminia Hannover, Heeslinger SC, VfV Borussia 06 Hildesheim, FC Eintracht Northeim, VfL Oldenburg, SC Spelle-Venhaus, HSC BW Schwalbe Tündern, TB Uphusen, MTV Wolfenbüttel, Lupo/Martini Wolfsburg.

Lupo hat noch die Zertifizierung eines Sicherheitsbeauftragten nachzuweisen.

Aus der Landesliga Braunschweig:

TSC Vahdet Braunschweig, SVG Göttingen 07, SSV Kästorf, SSV Vorsfelde.

Der TSC Vahdet Braunschweig muss bei Aufstieg noch seine Spielstätte abnehmen lassen.

Aus der Landesliga Hannover:

TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, SV Ramlingen-Ehlershausen.

Im Falle eines Aufstiegs hat der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide noch einen Sicherheitsbeauftragten zertifizieren und seine Spielstätte abnehmen zu lassen. Des Weiteren hat der Verein noch prüfungsrelevante Unterlagen nachzureichen.

Aus der Landesliga Lüneburg:

SV Ahlerstedt/Ottendorf, TuS Harsefeld, MTV Treubund Lüneburg, Rotenburger SV.

Aus der Landesliga Weser/Ems:

TuS BW Lohne, SC Melle.

Der NFV hat das Zulassungsverfahren für die Vereine der Oberliga Niedersachsen erstmals vor der Saison 2004/2005 eingeführt, um den Vereinen mehr Planungssicherheit zu geben. Neben dem zu erbringenden Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit haben die Klubs auch Sicherheitsauflagen baulicher, technischer, organisatorischer und betrieblicher Art zu erfüllen.