14. Juni 2019 / 18:34 Uhr

Odin/VfR 06 und Zebras kämpfen um den Aufstieg in die 1. Bundesliga

Odin/VfR 06 und Zebras kämpfen um den Aufstieg in die 1. Bundesliga

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Zuletzt jubelte die SG: Sive Dubula und Lovemore Morphosa feiern einen Versuch gegen Victoria.
Zuletzt jubelte die SG: Sive Dubula und Lovemore Morphosa feiern einen Versuch gegen Victoria. © Florian Petrow
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Wir sind älter und schwerer geworden“, sagt René Winkler. Was auf Anhieb nicht besonders gut klingt, meint der Kapitän vom TSV Victoria Linden aber positiv. Die Zebras sind erfahrener inzwischen und haben an Kraft reichlich zugelegt. Im Aufstiegsspiel zur 1. Rugby-Bundesliga wollen sie am Sonntag (15 Uhr, An der Graft) bei der SG SV Odin/VfR 06 Döhren gewinnen und den direkten Sprung schaffen.

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„Es wird die Mannschaft siegen, die mehr Disziplin zeigt und eine bessere Verteidigung liefert“, sagt SG-Trainer Antonio de Carvalho. Es ist das dritte Duell beider Rivalen in dieser Saison, nach dem 17:17 in Linden siegte die SG mit 39:22 und sicherte sich Platz eins in der 2. Liga Nord. Im Überkreuzvergleich mit den besten Teams der Ostvertreter behielten die Hannoveraner klar die Oberhand. „Odin/VfR muss sich auf etwas gefasst machen. Das wird noch eine Nummer schneller und eine Nummer härter als beim letzten Mal“, kündigt Winkler an.

Die 2. Liga hat an Bedeutung verloren

Zuletzt hatten die Zebras einige Ausfälle, nun sind aber alle wieder fit, auch Joshua Brinkmeiers Schulter hält. „Ich gehe davon aus, dass wir gewinnen. Es wird Zeit, die 2. Liga zu verlassen“, betont Winkler. Im Unterhaus sind nur vier Klubs am Ball – acht sollten es sein. Die Staffel hat an Bedeutung stark verloren, die Kluft zur 1. Liga ist gewachsen. „Wer sich entwickeln will, muss oben spielen“, bekräftigt Winkler.

Für die Spielgemeinschaft wäre es in ihrem zwölften Jahr der zweite Aufstieg. Von beiden Vereinen kommen Signale, die Zusammenarbeit zu vertiefen. Es soll in der nächsten Spielzeit sogar erstmals ein gemeinsames Trikot geben. Noch trägt das Team in den Heimspielen auf dem Platz von Odin blaue Trikots, beim VfR 06 werden rote übergestreift.

Nachteil für die SG: Erstereihestürmer Chris Swanepoel ist in die Nationalmannschaft Namibias berufen worden und nicht mehr im Kader. Dafür hat Michael Luff zuletzt im Sturmzentrum geglänzt, der Schotte aus Edinburgh ist Erasmus-Austauschstudent und bleibt für ein Jahr in Hannover.

Jarrod Saul spielt im Nationalteam gegen Portugal

Für Victorias Trainer Rainer Kumm wird es morgen der Abschied, das zumindest hoffen die Lindener. Er hört aber nur auf, wenn Victoria siegt. Sonst hängt er noch drei Wochen dran, denn der Verlierer hat am 6. Juli eine zweite Chance in der Relegation. Gegner ist dann der Erstligasiebte Hamburger RC, der Zweitligist hat Heimrecht. „Wir wollen das jetzt klären gegen die SG und Rainer würdig verabschieden“, sagt Winkler.

Für den Australier Jarrod Saul von Nordmeister Hannover 78 ist die Saison noch nicht vorbei. Er kämpft am Sonnabend (14 Uhr) mit den Schwarzen Adlern in Frankfurt um den Klassenerhalt in der höchsten Amateurklasse Europas gegen Portugal. Saul ist der einzige Hannoveraner im Aufgebot von Trainer Mike Ford. Zudem ist der Ex-Lindener Jörn Schröder (Heidelberger RK) nominiert.

Im Ligapokal hat der DRC Hannover am Sonntag (15 Uhr) den RC Dresden zu Gast. Erstligist Germania List hat für den Pokalwettbewerb nicht gemeldet.

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