12. September 2019 / 17:13 Uhr

OFC-Keeper Sven Roggentin freut sich auf Pokal-Wiedersehen mit Babelsberg 03

OFC-Keeper Sven Roggentin freut sich auf Pokal-Wiedersehen mit Babelsberg 03

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
OFC-Schlussmann Sven Roggentin.
Trifft in der 3. Runde des Landespokals mit dem OFC auf seinen alten Verein aus Babelsberg: Eintracht-Keeper Sven Roggentin. © Robert Roeske
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Die Auslosung der 3. Runde des AOK-Landespokals brachte für die drei Oberhavel-Teams attraktive und teils auch lösbare Aufgaben mit sich. In Oranienburg freut man sich auf einen Regionalligisten.

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Die Kugeln drei und vier im Lostopf des AOK-Fußball-Landespokals bescherten der Oberhavelregion bei der gestrigen Auslosung am späten Vormittag ein attraktives Duell: Brandenburgligist Oranienburger FC Eintracht empfängt am Samstag, den 12. Oktober, den zwei Klassen höher spielenden Nordost-Regionalligisten SV Babelsberg 03. Losfee Anke Reimann, Geschäftsführerin des brandenburgischen Behindertenverbandes, zog die Partien des Cup-Achtelfinals. „Ich habe das Los registriert, aber noch steht die Partie nicht so sehr im Fokus“, sagt OFC-Trainer Enis Djerlek noch verhalten. „Natürlich ist es aber für die Jungs und den Verein ein Highlight.“

In Bildern: Die Sieger des Brandenburger Landespokals seit 2005.

<b>2005</b>: MSV Neuruppin gewinnt nach Verlängerung (2:1 gegen Babelsberg) erstmals den Pokal, darf im DFB-Pokal später gegen Bayern München spielen. Zur Galerie
2005: MSV Neuruppin gewinnt nach Verlängerung (2:1 gegen Babelsberg) erstmals den Pokal, darf im DFB-Pokal später gegen Bayern München spielen. ©
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Dieses Duell dürfte zudem für jede Menge Zuschauerinteresse in knapp vier Wochen in der Oranienburger Orafol-Arena sorgen – der Verein erwartet Zuschauer im vierstelligen Bereich im Duell der Runde der besten 16 Mannschaften des Bundeslandes. „Das Los mit Babelsberg ist fast ein Wunschkandidat gewesen. Wir wollten gerne einen höherklassigen Gegner empfangen“, äußert sich OFC-Präsident Jürgen Peter. „Sportlich wollen wir dem Gegner natürlich ein Bein stellen und einen großen Kampf liefern.“ Im Vergleich zum Vorjahreswettbewerb haben sich beide Vereine jetzt schon verbessert. Während für die Babelsberger in der vergangenen Spielzeit in Runde zwei des Landescups gegen Regionalligist FSV Union Fürstenwalde (2:3) Schluss war, verloren die Oranienburger mit 6:7 nach Elfmeterschießen bereits in Runde eins gegen die SG Grün-Weiß Rehfelde. Nun geht es für beide Vereine um den Einzug in das Viertelfinale. „Ein schönes Los“, befand Frank Fleske, Staffelleiter Pokal beim Fußball-Landesverband Brandenburg, während der Auslosung in Potsdam.

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Bei Regionalligist Babelsberg 03 freut man sich über ein „cooles Los“, wie Co-Trainer Matthias Boron sagt. Mit Sven Roggentin, Christopher Schulze und Fabian Lenz stehen im Kader des OFC zudem drei Akteure, die auch eine Vergangenheit im Babelsberger Kiez haben und im Duell gegen ihren ehemaligen Verein sicher alles geben werden. „Natürlich freue ich mich auf das Spiel“, sagt OFC-Keeper Roggentin, der aber auch betont: „Bis zum Spiel ist noch etwas Zeit. Da kann auf beiden Seiten noch viel passieren.“ Von 2006 bis 2008 stand der heute 37-Jährige bei den Babelsbergern unter Vertrag und hat noch immer guten Kontakt zu den SVB-Spielern Marvin Gladrow und Ugurtan Cepni. „Damit hat sich unser Wunsch nach einem attraktiven Gegner für das Achtelfinale auf alle Fälle erfüllt“, sagt Roggentin.

Bis es aber soweit ist und das Pokalspiel ansteht, ist für OFC-Trainer Djerlek das Ligageschehen voll im Fokus. „Der Pokal ist für uns ein Sahnehäubchen. Wir werden uns zu gegebener Zeit mit dem Kontrahenten beschäftigen. Nun heißt es aber, sich erstmal auf den nächsten Gegner aus Teltow vorzubereiten. Das wird schwer genug.“

Das sagen TuS und SVA zu ihrem Pokallos

Der TuS Sachsenhausen muss im Achtelfinale zum Ligakonkurrenten Preussen Eberswalde reisen. „Wenn es schon gegen einen Gegner aus der gleichen Liga geht, wäre ein Heimspiel wünschenswert gewesen“, sagt TuS-Interimstrainer Marc Flohr. „Es dürfte am Ende ein 50:50-Spiel werden.“ Der SV Altlüdersdorf bekommt es in der Runde der letzten 16 Mannschaften mit dem Landesligisten FSV Glückauf Brieske/Senftenberg zu tun. „Das ist ein unangenehmes Los, wir dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, so SVA-Coach Steffen Borkowski. „Wir sind aber Favorit.“

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