02. Juni 2019 / 12:39 Uhr

Oberhavel Velten muss weiter bangen (mit Galerie)

Oberhavel Velten muss weiter bangen (mit Galerie)

Bernd Jünemann
SPORTBUZZER-Nutzer
Eric Moldenhauer (M.) sah in der Nachspielzeit noch Rot und wird dem SCO fehlen.  USER-BEITRAG
Eric Moldenhauer (M.) sah in der Nachspielzeit noch Rot und wird dem SCO fehlen. 
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Landesliga Nord: Der SC Oberhavel Velten kämpft leidenschaftlich gegen Stahl Brandenburg, verliert dennoch knapp und schwächt sich am Ende noch selbst.

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SC Oberhavel – FC Stahl Brandenburg 3:4 (2:3). Tore: 0:1 Köhn (8.), 1:1 N. Purrmann (9. Elf.), 1:2 Moriwaki (14.), 2:2 Moldenhauer (34.), 2:3 Watanabe (37.), 2:4 Watanabe (52.), 3:4 Duhme (69.). Rot: N. Purrmann, Moldenhauer (beide Velten, beide 90.+5).

Beide Teams suchten von Beginn an die Offensive und so entwickelte sich ein packendes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Auffällig war der gradlinige, geordnete Spielaufbau der Gäste, welcher vor allem auf die schnellen Japaner Yukiya Moriwaki und Mudai Watanabe zugeschnitten war. In der 8. Minute bekam der SCO das Leder nach einem Eckball nicht weg, so dass Luca Köhn ungehindert das 0:1 gelang.

In Bildern: Am 28. Spieltag der Landesliga Nord unterliegt der SCO im Heimspiel mit 3:4.

Der SC Oberhavel Velten unterliegt dem FC Stahl Brandenburg am 28. Spieltag der Landesliga Nord mit 3:4. Zur Galerie
Der SC Oberhavel Velten unterliegt dem FC Stahl Brandenburg am 28. Spieltag der Landesliga Nord mit 3:4. © Robert Roeske
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Im Gegenzug legte Hassan Alhussein im Strafraum Oskar Rittner. Den fälligen Strafstoß verwandelte Nino Purrmann sicher. Nur fünf Minuten später war der SCO nach einem Freistoß der Gäste nicht im Bilde und so konnte Moriwaki die Gäste erneut in Führung bringen. In der 16. und 26. Minute verhinderte SCO-Keeper Lucas Bittighofer mit starken Paraden weitere Gegentore. Der Ausgleich resultierte nach einem starken Schuss aus 23 Meter von Eric Moldenhauer. Doch die Antwort folgte schon drei Minuten später. Nach einem schönen Pass in die Tiefe schoss Watanabe die Halbzeitführung für die Gäste heraus.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn hatte Rittner nach schöner Kombination den erneuten Ausgleich auf dem Fuß. In der 52. Minute stellte sich die SCO-Hintermannschaft viel zu grün an und bekam in Form des 2:4 durch Watanabe die Quittung. Der wieder stark ersatzgeschwächte SCO geriet nun etwas unter Druck, konnte aber durch Rittner und Moldenhauer Nadelstiche setzen. In der 69. Minute legte Steven Wolff für Maurice Duhme auf, der den Anschlusstreffer besorgte.

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Dieses Tor legte beim SCO Kräfte frei. Die Gäste gerieten nun unter Dauerdruck und verteidigten mit allem was sie hatten. So erlebten die Zuschauer eine spannende Schlussphase, in der der SCO drauf und dran war, den Ausgleich zu erzielen. In der 87. Minute verlor der FC Alexander Mertens nach einer roten Karte. Das Spiel wurde immer hektischer. In der 5. Minute der Nachspielzeit ließ sich der Veltener Nino Purrmann zu einem groben Foul hinreißen und wurde zu Recht vom Platz gestellt. Moldenhauer, der eigentlich mit dieser Situation nichts am Hut hatte, mischte sich ein und holte sich auch noch den roten Karton ab. Damit haben beide Spieler völlig unnötig die Personalsituation beim SCO noch verschlimmert.

SCO: Bittighofer – K. Purrmann, John (78. Michalak), Wolff, N. Purrmann, Moldenhauer, Duhme, Borchert, Scheel, Dungs (67. Martischewski), Rittner.

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