16. September 2019 / 14:15 Uhr

Offiziell: 1. FC Kaiserslautern entlässt Trainer Sascha Hildmann

Offiziell: 1. FC Kaiserslautern entlässt Trainer Sascha Hildmann

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sascha Hildmann wurde zwei Tage nach der 1:6-Pleite in Meppen als Trainer des 1. FC Kaiserslautern entlassen.
Sascha Hildmann wurde zwei Tage nach der 1:6-Pleite in Meppen als Trainer des 1. FC Kaiserslautern entlassen. © Getty
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Der 1. FC Kaiserslautern reagiert auf das sportliche Debakel und entlässt Trainer Sascha Hildmann. Diesen Schritt gab der Drittligist am Montag bekannt.

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Die Krise des Drittligisten 1. FC Kaiserslautern hat nach einem blamablen Auftritt beim SV Meppen einen neuen Tiefpunkt erreicht. Die Pfälzer kassierten am Samstag eine 1:6 (1:3)-Niederlage im Emsland. Der bereits angezählte FCK-Trainer Sascha Hildmann wurde am Montag entlassen. Das bestätigte der Klub am Montag per offizieller Mitteilung. Angaben zum Nachfolger machte Kaiserslautern nicht.

1. FC Kaiserslautern: Tiefer Fall nach großem Erfolg

Die 1950er Jahre, die goldenen Jahre, sind der erste Höhepunkt in der Erfolgsvita des 1. FC Kaiserslautern. 1951 nimmt FCK-Legende Fritz Walter die erste deutsche Meisterschaft für die Pfälzer entgegen (Foto), eine weitere 1953 und zwei Finalteilnahmen in den beiden folgenden Jahren schließen sich an. Zur Galerie
Die 1950er Jahre, die "goldenen Jahre", sind der erste Höhepunkt in der Erfolgsvita des 1. FC Kaiserslautern. 1951 nimmt FCK-Legende Fritz Walter die erste deutsche Meisterschaft für die Pfälzer entgegen (Foto), eine weitere 1953 und zwei Finalteilnahmen in den beiden folgenden Jahren schließen sich an. ©
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"Ich möchte mich im Namen des 1. FC Kaiserslautern ganz herzlich bei Sascha Hildmann für seinen Einsatz bedanken. Er hat den FCK in einer sehr schwierigen Situation übernommen und sich immer in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat viele unserer jungen Spieler gefördert und weiterentwickelt und hat sich immer zu einhundert Prozent mit dem FCK und der Aufgabe hier identifiziert.", erklärte Kaiserslauterns Sportchef Martin Bader in der offiziellen Vereinsmitteilung. "Die aktuelle sportliche Situation und nicht zuletzt die 1:6-Niederlage in Meppen haben jedoch dazu geführt, dass wir nach intensiver Diskussion beschlossen haben, die Zusammenarbeit einvernehmlich zu beenden." Man werde allerdings weiter miteinander verbunden bleiben.

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Als Kaiserslautern im November letzten Jahres eine 0:5-Niederlage in Unterhaching kassierte, musste Hildmanns Vorgänger Michael Frontzeck gehen. Das gleiche Schicksal drohte nun auch dem gebürtigen Kaiserslauterer, dem es in knapp zehn Monaten nicht gelungen war, die Mannschaft voranzubringen. Der Aufstiegsaspirant konnte nur zwei der ersten acht Spiele für sich entscheiden.

Noch nicht klar ist, ob eine Nachfolgeregelung schon bis zum Spiel in der 3. Liga am kommenden Samstag gegen den 1. FC Magdeburg getroffen ist. Co-Trainer Alexander Bugera soll laut übereinstimmenden Medienberichten die Mannschaft vorerst weiter trainieren.

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