20. Mai 2022 / 12:44 Uhr

Offiziell: Borussia Dortmund und Trainer Marco Rose trennen sich – Nachfolge offen

Offiziell: Borussia Dortmund und Trainer Marco Rose trennen sich – Nachfolge offen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wird in der kommenden Saison nicht mehr auf der Trainerbank des BVB sitzen: Marco Rose.
Wird in der kommenden Saison nicht mehr auf der Trainerbank des BVB sitzen: Marco Rose. © IMAGO/Revierfoto (Montage)
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Paukenschlag bei Borussia Dortmund! Trainer Marco Rose wird in der kommenden Saison nicht mehr an der Seitenlinie des BVB stehen. Nach einer Saisonanalyse am Donnerstag habe man sich dazu entschlossen, getrennte Wege zu gehen, teilte der Revierklub am Freitag mit. 

Damit war nicht unbedingt zu rechnen: Borussia Dortmund und Trainer Marco Rose haben ihre Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet. Dies sei das "Ergebnis einer intensiven Saisonanalyse am Donnerstag", teilte der Revierklub mit. Der 45-Jährige hatte den BVB erst im Sommer 2021 übernommen und zur Vizemeisterschaft in der Bundesliga geführt. In der Champions League sowie in der Europa League und im DFB-Pokal mussten die Dortmunder allerdings frühzeitig die Segel streichen. Der BVB wolle in den kommenden Tagen Gespräche über die Zusammensetzung des künftigen Trainer-Teams führen, hieß es.

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"Dieser Tag ist kein einfacher für uns alle, denn die gegenseitige Wertschätzung untereinander war, ist und bleibt groß. Nach einer Saison, die aus unterschiedlichen Gründen unbefriedigend war, mussten wir feststellen, dass wir in vielen Teilbereichen nicht das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt haben", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke laut Klub-Mitteilung. Rose selbst sagte: "Trotz einer schwierigen Saison mit vielen Unwägbarkeiten war ich von unserem Weg überzeugt. Während unseres Gespräches ist in mir der Eindruck gereift, dass die hundertprozentige Überzeugung aller Verantwortlichen nicht mehr vorhanden ist. Letztlich haben wir uns deshalb gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden."

Auch Roses Co-Trainer Alexander Zickler, René Maric und Athletiktrainer Patrick Eibenberger werden den BVB nun verlassen. In der Bundesliga gewann der BVB unter ihrer Leitung insgesamt 22 von 34 Spielen, kassierte aber auch neun Niederlagen. Insgesamt zeigte die Mannschaft während des gesamten Jahres nach Ansicht von Beobachtern zu schwankende Leistungen.

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Anfang Mai betonte Rose noch, "nächstes Jahr Trainer von Borussia Dortmund" zu sein und sprach von einem "vertrauensvollen" Verhältnis zu Watze, Michael Zorc und Sebastian Kehl.