03. August 2021 / 11:14 Uhr

Offiziell: Chefscout Thomas Schneider verlässt DFB vorzeitig – Rückkehr auf die Trainerbank

Offiziell: Chefscout Thomas Schneider verlässt DFB vorzeitig – Rückkehr auf die Trainerbank

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Schneider verlässt den DFB.
Thomas Schneider verlässt den DFB. © IMAGO/Fotostand
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Der DFB hat den Vertrag mit Chefscout Thomas Schneider rund anderthalb Jahre vor dem geplanten Ende der Zusammenarbeit aufgelöst. Der frühere Co-Trainer von Joachim Löw will nun auf die Trainerbank zurückkehren. DFB-Direktor Oliver Bierhoff würdigte den 48-Jährigen für seine Arbeit.

Thomas Schneider verlässt den Deutschen Fußball-Bund. Wie der DFB am Dienstag bekannt gab, wurde der Vertrag des Chefscouts und früheren Co-Trainers von Joachim Löw vorzeitig aufgelöst. Schneider hatte seit sieben Jahren für den Verband gearbeitet und war eigentlich noch bis nach der WM 2022 gebunden. Wie es für den Ex-Trainer des VfB Stuttgart weitergeht, wurde zunächst nicht bekannt. DFB-Direktor Oliver Bierhoff deutete indes an, dass Schneider wieder auf die Trainerbank zurückkehren wolle.

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"Es waren intensive Jahre beim DFB und der Nationalmannschaft, die ich in verschiedenen Funktionen begleiten durfte und für die ich sehr dankbar bin", sagte Schneider. "Ich habe nach meiner Zeit als Profi und Trainer weitere interessante Perspektiven einnehmen dürfen, die ich mit Blick auf kommende Aufgaben mitnehme." Der 48-Jährige sei "eine Bereicherung für die Nationalmannschaft" gewesen und habe "hervorragende Arbeit" geleistet, sagte Bierhoff, der Schneider großen Respekt zollte: "Er ist in der Spiel- und Gegnerbeobachtung neue Wege gegangen und hat den nationalen und internationalen Fußball in den vergangenen drei Jahren eng verfolgt. Das war herausragend."

Schneider war als Profi für Stuttgart und Hannover aktiv

Nun könnte der ehemalige Profi wieder als Trainer arbeiten. "Es ist verständlich, dass er nun seinem Trainerherzen folgen und wieder auf dem Platz stehen und mit Spielern arbeiten möchte. Dabei wünschen wir ihm viel Glück und Erfolg", sagte Bierhoff weiter. Schneider, der in seiner aktiven Karriere für den VfB Stuttgart und Hannover 96 spielte, war als Coach in der Jugend des VfB und in der Saison 2013/14 kurzzeitig als Chefcoach der Schwaben aktiv.