18. Juli 2021 / 20:50 Uhr

Offiziell: Claus Vogt bleibt Präsident des VfB Stuttgart - Gegenkandidat ohne Chance

Offiziell: Claus Vogt bleibt Präsident des VfB Stuttgart - Gegenkandidat ohne Chance

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Claus Vogt wurde bei der Mitgliederversammlung des VfB Stuttgarts als Präsident bestätigt und mit überzeugender Mehrheit gewählt. 
Claus Vogt wurde bei der Mitgliederversammlung des VfB Stuttgarts als Präsident bestätigt und mit überzeugender Mehrheit gewählt.  © IMAGO/Michael Weber
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Claus Vogt ist mit einer großen Mehrheit von den Mitgliedern des VfB Stuttgart als Präsident bestätigt worden. Der Amtsinhaber setzte sich bei der Wahl im Rahmen der Mitgliederversammlung deutlich gegen Pierre-Enric Steiger durch. Vogt steht damit auch die nächsten vier Jahre an der Spitze des schwäbischen Klubs.

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Claus Vogt bleibt weitere vier Jahre Präsident des VfB Stuttgart. Die Mitglieder des Bundesligisten wählten den 51 Jahre alten Unternehmer aus dem schwäbischen Waldenbuch am Sonntag mit großer Mehrheit für eine zweite Amtsperiode bis 2025. Er erhielt 1499 von 1650 möglichen Stimmen bei der Präsenzversammlung in der Mercedes-Benz Arena. Das entspricht 92,25 Prozent. Vogt führt den fünfmaligen deutschen Meister seit Dezember 2019.

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Sein Gegenkandidat Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn-Steiger-Stiftung in Winnenden, erhielt lediglich 177 Stimmen. Als weitere Präsidumsmitglieder wurden das VfB-Urgestein Rainer Adrion, der schon bisher dem Gremium angehörte, und der Unternehmer Christian Riethmüller gewählt.

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Hitzlsperger und Vogt bemühen sich auffällig um Harmonie

Er stehe für einen neuen und positiven VfB, sagte Vogt mit Blick auf heftige Auseinandersetzungen im Verein in den vergangenen Jahren. Vogt ist bei einem großen Teil der Fan-Kurve beliebt, weil er es geschafft hat, das nach der Ausgliederung der Profifußball-Abteilung in eine AG 2017 Verhältnis von Verein und Anhänger-Basis zu entspannen. Außerdem will er die Mitgliederrechte stärken und gründete zuletzt eine Frauenfußball-Abteilung.

Er ist in Teilen des VfB aber auch umstritten. So soll es vor der Mitgliederversammlung Versuche von früheren Funktionsträgern gegeben haben, Stimmung gegen Vogt zu machen. "Hier haben Personen im Hintergrund versucht, Schutzkampagnen zu fahren", sagte Vogt.

Allerdings bemühten sich der alte und neue Vereinschef sowie AG-Vorstandschef Thomas Hitzlsperger, der Vogt im Winter im Zuge der Datenaffäre heftig angegriffen hatte, vor den Mitgliedern auffällig um Harmonie.