15. Dezember 2019 / 19:08 Uhr

Claus Vogt neuer Präsident des VfB Stuttgart - Verzicht auf zweiten Investor?

Claus Vogt neuer Präsident des VfB Stuttgart - Verzicht auf zweiten Investor?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Claus Vogt ist neuer Präsident des VfB Stuttgart.
Claus Vogt ist neuer Präsident des VfB Stuttgart. © imago images/Pressefoto Baumann
Anzeige

Die Mitglieder des VfB Stuttgart haben Claus Vogt am Sonntag zum neuen Vereinspräsidenten gewählt. Der Unternehmer setzte sich gegen seinen Rivalen Christian Riethmüller durch.

Anzeige

Claus Vogt ist neuer Präsident des Zweitligisten VfB Stuttgart. Der 50 Jahre alte Unternehmer erhielt bei einer außerordentlichen Versammlung am Sonntag 64,83 Prozent an Ja-Stimmen der anwesenden Mitglieder und damit mehr als sein Konkurrent Christian Riethmüller (52,69). "Ich habe gerade eben meine Frau gefragt: Ich darf zum zweiten Mal in meinem Leben Ja sagen", sagte Vogt, der die Wahl mit diesen Worten annahm.

Anzeige
Mehr vom SPORTBUZZER

Die Mitglieder des Zweitligisten konnten jeweils für beide Kandidaten mit ja oder nein stimmen. Die Amtszeit des neuen Klubchefs läuft jedoch nur bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Herbst 2020. Eine Neuwahl war nötig geworden, da der frühere Präsident Wolfgang Dietrich im vergangenen Sommer nach der wegen einer WLAN-Panne abgebrochenen Mitgliederversammlung zurückgetreten war.

Vogt überrascht: VfB vielleicht ohne zweiten Investor?

50 ehemalige Spieler des VfB Stuttgart und was aus ihnen wurde

Kevin Kuranyi, Jens Lehmann, Philipp Lahm und Timo Werner - was aus ihnen und viele weiteren Ex-Spielern des VfB Stuttgart wurde, erfahrt Ihr hier! Zur Galerie
Kevin Kuranyi, Jens Lehmann, Philipp Lahm und Timo Werner - was aus ihnen und viele weiteren Ex-Spielern des VfB Stuttgart wurde, erfahrt Ihr hier! ©

Laut des neuen Präsidenten Vogt braucht der VfB nicht unbedingt einen zweiten Investor neben der Daimler AG. "Es kommt ja darauf an. Wenn wir keine Geldprobleme haben, dann brauchen wir vielleicht zum jetzigen Zeitpunkt keinen zweiten Investor", sagte der 50-Jährige nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Zweitligisten. "Oder es würde andere Gründe geben, die ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht kenne." Die Schwaben suchen für ihre ausgegliederte Profifußball-Abteilung bereits seit langem einen zweiten Investor.