13. April 2022 / 09:31 Uhr

Offiziell: DFB-Chef Neuendorf und BVB-Boss Watzke sollen Posten bei der UEFA und FIFA übernehmen

Offiziell: DFB-Chef Neuendorf und BVB-Boss Watzke sollen Posten bei der UEFA und FIFA übernehmen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sollen Posten bei der UEFA und FIFA übernehmen.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sollen Posten bei der UEFA und FIFA übernehmen. © IMAGO / Sven Simon
Anzeige

Der Deutsche Fußball-Bund möchte sich in den internationalen Gremien neu aufstellen. Wie der DFB am Mittwochmorgen bekanntgab, sollen Präsident Bernd Neuendorf und BVB-Boss Hans-Joachim Watzke die Posten von Peter Peters im FIFA-Council und Rainer Koch im UEFA-Exekutivkomitee übernehmen.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will seine Spitzenposten in den internationalen Gremien bei der UEFA und der FIFA neu besetzen. DFL-Aufsichtsratschef und BVB-Boss Hans-Joachim Watzke soll für Rainer Koch ins UEFA-Exekutivkomitee und DFB-Präsident Bernd Neuendorf für Peter Peters ins FIFA-Council rücken. Wie der DFB am Mittwochmorgen in einer Pressemitteilung erklärte, seien Peters und auch Koch laut Neuendorf bereit, ihre Positionen im FIFA-Council und im UEFA-Exekutivkomitee zur Verfügung zu stellen.

Anzeige

"Einstimmig sprach sich das DFB-Präsidium dafür aus, Bernd Neuendorf für den Platz im FIFA-Rat und Hans-Joachim Watzke, den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der DFL, für die Position im UEFA-Exekutivkomitee vorzuschlagen", heißt es in der Mitteilung: "Die personellen Veränderungen sollen zum Jahresbeginn 2023 erfolgen, sodass Neuwahlen entsprechend den Statuten der UEFA fristgerecht auf dem UEFA-Kongress 2023 stattfinden können." Der DFB habe FIFA-Präsident Gianni Infantino und UEFA-Präsident Aleksander Ceferin bereits in Schreiben informiert, "um das Verfahren einvernehmlich festzulegen".

Ursprünglich gewählt waren Peters und Koch bis Frühjahr 2025. "Ich habe großen Respekt davor, dass Peter Peters und Rainer Koch im Sinne einer Neuausrichtung des DFB auch in den internationalen Gremien diesen persönlichen Schritt vollziehen", erklärte DFB-Präsident Neuendorf. Mit der Durchführung der Europameisterschaft 2024 im eigenen Land sowie der gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden geplanten Bewerbung um die Frauen-WM 2027 stünden für den DFB wichtige Themen auf der internationalen Agenda.

"Ich unterstütze persönlich die Kandidatur von Bernd Neuendorf für ein Amt im FIFA-Rat. Wichtig ist, dass der DFB auch langfristig im FIFA-Rat vertreten bleibt, hier darf es keine Vakanz geben. Wir werden jetzt mit der UEFA und FIFA die dafür notwendigen Schritte gemeinsam festlegen. Grundsätzlich haben wir einvernehmlich vereinbart, dass ich bis Januar 2023 im FIFA-Rat verbleibe und bis dahin in Abstimmung mit dem DFB dort weiter die deutschen und europäischen Interessen vertrete", wird Peters in einer Mitteilung zitiert.

Anzeige

Auch Koch äußerte sich zu den Plänen des DFB. "Ich respektiere die Wahlergebnisse des DFB-Bundestags und habe deshalb umgehend entschieden sowie alle Beteiligten frühzeitig informiert, dass ich zum Jahreswechsel in meinen Beruf zurückkehre und den Weg für eine Neubesetzung meiner Position im Exekutivkomitee der UEFA freimache. Dies verbinde ich mit der Hoffnung, dass mit Hans-Joachim Watzke auch wieder ein deutscher Kandidat vom UEFA-Kongress gewählt wird", sagte Koch laut Mitteilung.

[Anzeige] Kein Bundesliga-Spiel verpassen: Checke hier die aktuellen Streaming-Angebote von WOW/Sky und DAZN.