30. Juni 2020 / 10:49 Uhr

Offiziell: Ex-96-Spieler Sofian Chahed wird Trainer bei Turbine Potsdam

Offiziell: Ex-96-Spieler Sofian Chahed wird Trainer bei Turbine Potsdam

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der neue Turbine-Trainer Sofian Chahed (r.) mit Vereins-Präsident Rolf Kutzmutz.
Der neue Turbine-Trainer Sofian Chahed (r.) mit Vereins-Präsident Rolf Kutzmutz. © Uta Zorn
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Es hatte sich angedeutet, nun ist es offiziell: Sofian Chahed, ehemaliger Abwehrspieler bei Hannover 96, übernimmt das Traineramt beim Frauenfußball-Bundesligisten Turbine Potsdam. Der 37-Jährige sieht diese Station als große Chance.

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Der ehemalige Bundesligaprofi Sofian Chahed ist neuer Cheftrainer beim Frauenfußball-Bundesligisten Turbine Potsdam. Wie der Club aus Brandenburg am Dienstag bekanntgab, folgt der 37 Jahre alte Ex-Spieler von Hertha BSC und Hannover 96 auf den scheidenden Chefcoach Matthias Rudolph. Der Vertrag des 37-jährigen Rudolph wurde nach vier Jahren beim Ex-Meister nicht mehr verlängert.

Chahed solle künftig nicht nur die Bundesliga-Mannschaft führen, sondern auch die Verbindung zu den Nachwuchstrainern herstellen und ein einheitliches Spielsystem aller Turbine-Teams fördern, hieß es in einer Mitteilung. Zur Seite stehen dem gebürtigen Berliner dabei die Trainer Dirk Heinrichs und Eric Steinborn. Über die Vertragslaufzeit von Chahed machte der Club zunächst keine Angaben.

Sofian Chahed spielt von 2009 bis 2013 bei Hannover 96.
Sofian Chahed spielt von 2009 bis 2013 bei Hannover 96. ©
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"Große Chance mich als Trainer weiterzuentwickeln"

„Ich werde mit großer Freude alles daransetzen, dass die Turbinen auch in der neuen Saison eine gute Rolle in der Liga spielen“, sagte Chahed: „Die spannende Aufgabe bei Turbine Potsdam sehe ich als große Chance mich als Trainer weiterzuentwickeln.“

Chahed trainierte bislang die U16 von Hertha BSC, nachdem er zuvor als Co-Trainer beim Berliner Regionalligisten FC Viktoria 89 arbeitete. Als Spieler bestritt Chahed 152 Bundesligaspiele für Hertha BSC und Hannover 96, ehe er 2014 beim FSV Frankfurt seine aktive Karriere beendete. Für sein Heimatland Tunesien trug er fünfmal das Nationaltrikot.

dpa