28. Februar 2022 / 19:01 Uhr

Offiziell: FIFA und UEFA bestätigen Komplett-Ausschluss von Russland - RB Leipzig in Europa League weiter

Offiziell: FIFA und UEFA bestätigen Komplett-Ausschluss von Russland - RB Leipzig in Europa League weiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die FIFA hat auf den Krieg gegen die Ukraine reagiert.
Die FIFA hat auf den Krieg gegen die Ukraine reagiert. © Getty Images (Montage)
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Der Fußball-Weltverband FIFA und der europäische Verband UEFA greifen wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine zu weiteren Maßnahmen und bestätigten den Komplett-Ausschluss Russlands. Bundesligist RB Leipzig steht damit im Viertelfinale der Europa League.

Die FIFA und die UEFA haben am Montag Russland wegen des Kriegs gegen die Ukraine von ihren Fußball-Wettbewerben suspendiert. In einem gemeinsamen Statement heißt es, dass die "FIFA und die UEFA heute gemeinsam entschieden haben, dass alle russischen Mannschaften, egal ob Nationalmannschaften oder Klubmannschaften, von der Teilnahme an FIFA- und UEFA-Wettbewerben bis auf Weiteres ausgeschlossen werden". Das FIFA-Council und das UEFA-Exekutivkomitee hätten die entsprechenden Entscheidungen angenommen, hieß es in der Stellungnahme weiter.

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WM-Quali-Playoffs: Druck von Schweden, Tschechien und Polen

Damit steht nicht nur fest, dass die russische Nationalmannschaft ebenso wenig an den Quali-Play-offs für die WM in Katar wie an der Endrunde selbst teilnehmen kann. Bundesligist RB Leipzig steht überdies vorzeitig im Viertelfinale der Europa League, da die Achtelfinal-Partien gegen Spartak Moskau nicht stattfinden werden.

Zuvor hatte die FIFA zunächst nur entschieden, dass Russland vorerst keine internationalen Fußball-Wettbewerbe mehr auf eigenem Gebiet austragen dürfe und Heimspiele der Sbornaja nur noch auf neutralem Boden und ohne Zuschauer stattfinden würden. Da sich die Situation im Anschluss nicht verbessert hatte, folgte nun der Komplett-Ausschluss. Die Deutsche Presse-Agentur hatte am Montagnachmittag bereits unter Berufung auf eigene Informationen gemeldet, dass die FIFA einen Ausschluss Russlands von ihren Wettbewerben plane.

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Die russische Nationalmannschaft hätte im März in den Playoffs gegen Polen, Schweden und Tschechien um eines der letzten WM-Tickets für die Endrunde in Katar gespielt. Die drei Verbände hatten bereits angekündigt, dass sie nicht gegen Russland antreten werden.

RB Leipzig steht im Viertelfinale der Europa League

Auch das Leipziger "Freilos" für den Einzug ins Europa-League-Viertelfinale hatte sich am Montag bereits abgezeichnet. RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff hatte mitgeteilt, dass die Sachsen von einer Absage ihrer Achtelfinal-Spiele gegen Spartak Moskau, Ex-Klub von Leipzigs Trainer Domenico Tedesco, ausgehe. Die Partien waren für den 10. und 17. März angesetzt gewesen.

Die UEFA gab zudem bekannt, dass die Zusammenarbeit mit dem russischen Sponsor Gazprom mit sofortiger Wirkung beendet werde. Auch Zweitligist Schalke 04 hatte am Montag das Ende der Zusammenarbeit mit seinem bisherigen Trikotsponsor Gazprom bekanntgegeben.