09. April 2019 / 12:54 Uhr

Offiziell: Hannover 96 trennt sich von Manager Horst Heldt

Offiziell: Hannover 96 trennt sich von Manager Horst Heldt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Horst Heldt ist nicht mehr Manager von Hannover 96
Ist nicht länger Manager von Hannover 96: Horst Heldt. © dpa
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Nun ist es fix: Hannover 96 trennt sich mit sofortiger Wirkung von Manager Horst Heldt. Das gab der Verein am Dienstag bekannt. "96 benötigt einen Neuanfang", heißt es in der Pressemitteilung.

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Dass sich die Trennung abgezeichnet hatte, wäre eine Untertreibung: Hannover 96 hat sich am Dienstag von Manager Horst Heldt (49) getrennt. Zuvor war die Beurlaubung von Gesellschaftern und Aufsichtsrat abgenickt worden. Es ist der Start für den Neuanfang.

“Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt”

Das Ende kam in einer schlichten Pressemitteilung – vier Absätze nach wochenlanger Hängepartie. 96-Profiboss Martin Kind lastet seinem Ex-Manager Heldt den sportlichen Misserfolg an. Als Hauptverantwortlicher für die Zusammenstellung des Kaders, der Bundesliga-Ansprüchen nicht genügt.

“Die Zielsetzung der Fußball-Bundesligasaison 2018/19 war, einen gesicherten Tabellenmittelplatz zu erreichen. Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaft konkurrenzfähig ist”, heißt es nüchtern in der 96-Erklärung. Und: “Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt.”

Horst Heldt: Seine Karriere in Bildern

Der 1. FC Köln verpflichtete den jungen Horst Heldt 1987 für die Jugendabteilung. Bei den „Geißböcken“ schaffte es Heldt bis zu den Profis, absolvierte 130 Spiele für die Kölner und verpasste 1991 nur knapp den DFB-Pokalsieg. Zur Galerie
Der 1. FC Köln verpflichtete den jungen Horst Heldt 1987 für die Jugendabteilung. Bei den „Geißböcken“ schaffte es Heldt bis zu den Profis, absolvierte 130 Spiele für die Kölner und verpasste 1991 nur knapp den DFB-Pokalsieg. ©
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96 dankt Heldt - Schlaudraff übernimmt vorerst

Dass Heldt dann noch den erfolglosen Retter Thomas Doll als neuen Trainer (acht Niederlagen aus neun Spielen) verpflichtete, kam erschwerend dazu. 96 “dankt Horst Heldt für seine Arbeit und bedauert, dass sie am Ende nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt hat”, heißt es.

Übergangsweise wird Jan Schlaudraff Heldts Geschäfte übernehmen, ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. Es gibt drei Kandidaten – einer davon ist nach SPORTBUZZER-Informationen Dietmar Beiersdorfer.

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