24. Mai 2022 / 18:18 Uhr

Offiziell: Hertha BSC bestätigt Rücktritt von Präsident Werner Gegenbauer

Offiziell: Hertha BSC bestätigt Rücktritt von Präsident Werner Gegenbauer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Präsident Werner Gegenbauer zieht sich bei Hertha BSC zurück.
Präsident Werner Gegenbauer zieht sich bei Hertha BSC zurück. © IMAGO/Contrast (Montage)
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Präsident Werner Gegenbauer tritt bei Hertha BSC zurück. Das bestätigte der Bundesligist am Dienstagabend. Der 71 Jahre alte Klub-Chef wollte damit offenbar einer möglichen Abwahl bei der Mitgliederversammlung am Sonntag zuvorkommen. Das Verhältnis zu Investor Lars Windhorst gilt als belastet.

Jetzt ist es offiziell: Werner Gegenbauer tritt als Präsident von Hertha BSC zurück. Das bestätigte der Bundesliga-Klub aus der Hauptstadt am Dienstagabend. Der 71 Jahre alte Gegenbauer hatte den Verein seit 2008 geführt. Es gilt als wahrscheinlich, dass der Klub-Boss mit seinem Entschluss einer möglichen Abwahl bei der Mitgliederversammlung an diesem Sonntag zuvor kommen wollte.

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Gegenbauer ließ sich in einer Mitteilung der Hertha wie folgt zitieren: "Wir haben gemeinsam sehr viel erreicht. Hertha BSC steht auf einem guten Fundament. Aber es gibt Momente für Neuanfänge. Und ich denke und spüre, dass heute ein solcher Moment gekommen ist. Mit meinem Entschluss möchte ich einen Neuanfang für die Zukunft von Hertha BSC einleiten." Mögliche Verbindungen zum belasteten Verhältnis zu Investor Lars Windhorst wies er ab: "Ich möchte ausdrücklich klarstellen, dass die momentanen Unstimmigkeiten mit unserem Investor bei meiner Entscheidung keine Rolle gespielt haben. Diese Auseinandersetzung ist nie eine persönliche gewesen. Es ist eine Kontroverse zwischen Hertha BSC und der Tennor Holding."

Gegenbauer war seit 2008 im Amt. Vor seinem Rücktritt hatte der Klub bereits die Beendigung des Vertrags mit Finanzchef Ingo Schiller zum 31. Oktober 2022 vermeldet. Gegenbauer gilt als umstritten, hatte sich in den vergangenen Monaten eine teils öffentliche Auseinandersetzung mit Investor Windhorst geliefert. Der von Windhorst finanziell massiv unterstützte Verein hatte zum Ende einer sportlich enttäuschenden Saison erst in der Relegation gegen den Zweitliga-Dritten Hamburger SV (0:1, 2:0) den Klassenerhalt gesichert.

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