21. Juli 2020 / 18:51 Uhr

Offiziell: Leonardo Balerdi verlässt den BVB - Olympique Marseille leiht Abwehrspieler aus 

Offiziell: Leonardo Balerdi verlässt den BVB - Olympique Marseille leiht Abwehrspieler aus 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leonardo Balerdi wird in Zukunft für Marseille auflaufen. 
Leonardo Balerdi wird in Zukunft für Marseille auflaufen.  © imago images/Thomas Bielefeld
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Leonardo Balerdi wird in der kommenden Saison nicht für den BVB auflaufen. Die Dortmunder haben den 21-jährigen Argentinier an den französischen Erstligisten Olympique Marseille ausgeliehen. 

Es hatte sich schon seit einigen Tagen angekündigt und nun ist es fix. Leonardo Balerdi verlässt den BVB und wechselt auf Leihbasis zum französischen Erstligisten Olympique Marseille. Der 21-Jährige soll beim Ligue-1-Klub Spielpraxis sammeln. In der vergangenen Saison war der Argentinier nur sporadisch zum Einsatz gekommen. Wie der französische Sender RMC Sport am Dienstag berichtete, soll Marseille im Anschluss an die Leihe eine Kaufoption in Höhe von 14 Millionen Euro besitzen.

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Aufgrund der mangelnden Einsatzzeiten strebte Balerdi den Tapetenwechsel selbst an. "Leonardo Balerdi ist mit dem Wechselwunsch auf uns zugekommen. Er erhofft sich in Marseille mehr Spielpraxis. Wir bedanken uns für sein Engagement und wünschen ihm für seine Zukunft den größtmöglichen Erfolg", erklärte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc auf der Homepage des BVB. Bei Olympique gilt Balerdi als absoluter Wunschspieler von Trainer André Villas-Boas. Der Portugiese soll den Youngster bereits seit dessen Zeit bei den Boca Juniors auf dem Radar haben.

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Balerdi war im Januar 2019 für 15,5 Millionen Euro von den Boca Juniors aus Buenos Aires zum BVB gekommen, konnte sich in Dortmund jedoch nicht durchsetzen. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison kam der 21-Jährige lediglich sieben Mal zum Einsatz. Insgesamt bestritt Balerdi für die Borussia acht Pflichtspiele. Zorc hatte dem Abwehrspieler zuletzt bereits die Freigabe für einen Transfer erteilt. "Wenn es für alle passt", dürfe der Innenverteidiger gehen, sagte der Manager dem Kicker.