10. August 2021 / 22:27 Uhr

Offiziell: Lionel Messi wechselt zu PSG – Scheich-Klub holt Barcelona-Legende ablösefrei

Offiziell: Lionel Messi wechselt zu PSG – Scheich-Klub holt Barcelona-Legende ablösefrei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Barcelona-Legende Lionel Messi wechselt zu Paris Saint-Germain.
Barcelona-Legende Lionel Messi wechselt zu Paris Saint-Germain. © IMAGO/imagebroker/dpa
Anzeige

Nun ist es offiziell: Lionel Messi wechselt zu Paris Saint-Germain und verlässt somit den FC Barcelona nach 21 Jahren ablösefrei. Der sechsmalige Weltfußballer unterschreibt beim aus Katar alimentierten französischen Vizemeister einen Vertrag bis 2023 - mit Option auf ein weiteres Jahr.

Der vielleicht spektakulärste Transfer der Fußball-Geschichte ist perfekt: Nach seinem Abschied vom FC Barcelona hat Scheich-Klub Paris Saint-Germain die argentinische Fußball-Legende Lionel Messi als Neuzugang präsentiert. Der Vizemeister der französischen Ligue 1 bestätigte am Dienstagabend, dass der sechsmalige Weltfußballer einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 unterzeichnet hat – mit der Option auf ein weiteres Jahr. Messi verlässt den FC Barcelona somit nach 21 Jahren im Verein sowie 778 Spielen und 672 Toren für die Profis ablösefrei.

Anzeige

Die Gespräche mit dem aus Katar alimentierten französischen Spitzenverein waren in rasanter Geschwindigkeit vorangeschritten, nachdem die Verhandlungen zwischen Messi und Barca wegen Statuten der spanischen Liga am vergangenen Donnerstag gescheitert waren. PSG hatte keine Zeit verloren, den wahrscheinlich besten Fußballer der Geschichte unter Vertrag zu nehmen - auch wenn die Konkurrenz wegen Messis großzügigen Gehaltsvorstellungen (bei Barcelona sollen es 138 Mio. Euro Jahresgehalt gewesen sein) eher überschaubar gewesen sein dürfte.

Messi trifft bei PSG auf Neymar und Mbappé

Bei PSG trifft Messi auf einen mit Weltstars gespickten Kader, der allein in der Offensive mit Weltmeister und Superstar Kylian Mbappé, Neymar, dem mit einer Ablöse von 222 Millionen Euro teuersten Spieler der Fußball-Geschichte sowie die argentinischen Stars Angel di Maria und Mauro Icardi aufwartet.

In diesem Sommer verstärkte sich PSG vor allem ablösefrei - neben Messi kamen bisher dessen langjähriger Rivale Sergio Ramos von Real Madrid, Europameister Gianluigi Donnarumma von AC Mailand und Georginio Wijnaldum vom FC Liverpool. Einzig für Ex-BVB-Spieler Achraf Hakimi, der für 60 Mio. von Inter Mailand kam, nahmen die Franzosen Ablöse in die Hand, der zuvor ausgeliehene Danilo Pereira wurde für 16 Mio. fest vom FC Porto verpflichtet. PSG muss nun voraussichtlich Spieler verkaufen, um keine Probleme mit dem Financial Fairplay zu bekommen. Das Ziel des Eigentümers Qatar Sports Investments, einer Holding des umstrittenen Emirats Katar, ist klar: Der erstmalige Gewinn der Champions League.

Der FC Barcelona hatte von einer Verlängerung des zum 30. Juni ausgelaufenen Vertrages mit dem Superstar abgesehen. Das sogenannte Financial Fair Play der spanischen Liga ließ keinen Spielraum für den mit fast 490 Millionen Euro verschuldeten Klub zu. Noch am selben Abend soll Messi Medienberichten zufolge mit PSG-Trainer Mauricio Pochettino telefoniert haben.