08. September 2022 / 09:07 Uhr

Offiziell: Marco Rose wird Tedesco-Nachfolger bei RB Leipzig – Wiedersehen mit Max Eberl?

Offiziell: Marco Rose wird Tedesco-Nachfolger bei RB Leipzig – Wiedersehen mit Max Eberl?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marco Rose ist neuer Trainer von RB Leipzig.
Marco Rose ist neuer Trainer von RB Leipzig. © IMAGO/Sven Simon (Montage)
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Marco Rose wird neuer Trainer bei Bundesligist RB Leipzig. Das gaben die Sachsen am Donnerstagmorgen bekannt. Der 45-Jährige erhält einen Vertrag bis 2024. Sein Vorgänger, Domenico Tedesco, war am Mittwochvormittag nach zuletzt schwachen Leistungen in Liga und Champions League freigestellt worden.

Nur einen Tag nach der Trennung von Domenico Tedesco haben RB Leipzig und Geschäftsführer Oliver Mintlaff bereits einen Nachfolger auf der Trainerposition gefunden: Marco Rose übernimmt bei den Sachsen und erhält einen Vertrag bis Juni 2024. Das gab der Bundesligist am Donnerstag bekannt. Tedesco war nach einem schwachen Start in die Bundesliga-Saison und einer desaströsen Leistung in der Champions League gegen Schachtjor Donezk (1:4) am Mittwochvormittag freigestellt worden.

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Rose soll nach Klub-Angaben am Donnerstag um 10 Uhr auf einer Pressekonferenz vorgestellt werden und wenige Stunden später die erste Trainingseinheit der Profimannschaft leiten. Der 45 Jahre alte Fußballlehrer Rose kennt die RB-Schule genau. Von 2013 bis 2017 stand er – zunächst als Jugendtrainer und ab 2017 für zwei Jahre als Cheftrainer des Profi-Teams – an der Seitenlinie des österreichischen Bundesligisten Red Bull Salzburg. Zudem kommt Rose gebürtig aus Leipzig und wohnt zurzeit noch in der Nähe seiner Heimatstadt.

Rose war zuletzt als Trainer von Bundesliga-Konkurrent Borussia Dortmund tätig. Dort war er im Mai diesen Jahres – nicht einmal ein Jahr, nachdem der BVB eine hohe Ablöse für ihn an seinen vorherigen Verein, Borussia Mönchengladbach, gezahlt hatte – entlassen worden. Bei seiner Station in Gladbach hat Rose erfolgreich mit Max Eberl zusammengearbeitet. Der 48 Jahre alte Fußballfunktionär hatte sich im Januar von seiner Tätigkeit als Sportdirektor bei den "Fohlen" und aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, steht mittlerweile aber wohl vor einem Engagement bei RB Leipzig. Eberl besitzt in Gladbach allerdings noch einen gültigen Vertrag bis 2026.