27. Januar 2021 / 16:45 Uhr

Offiziell: MSV Duisburg trennt sich von Gino Lettieri – Trainer muss nach zwei Monaten wieder gehen

Offiziell: MSV Duisburg trennt sich von Gino Lettieri – Trainer muss nach zwei Monaten wieder gehen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gino Lettieri ist nicht mehr Cheftrainer des kriselnden Drittligisten MSV Duisburg.
Gino Lettieri ist nicht mehr Cheftrainer des kriselnden Drittligisten MSV Duisburg. © imago images/Uwe Kraft
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Der strauchelnde Drittligist MSV Duisburg hat sich nach nur zwölf Spielen von Trainer Gino Lettieri getrennt. Wer Nachfolger wird, ist noch unbekannt. Der 54-Jährige war bereits zum zweiten Mal Chefcoach der Meidericher.

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Nach der dritten Niederlage in Serie hat der stark abstiegsbedrohte Drittligist MSV Duisburg die Reißleine gezogen und sich von Trainer Gino Lettieri getrennt. Das gab der Ex-Bundesligist am Mittwoch bekannt. Der 54-Jährige war erst vor rund zwei Monaten zu den Meiderichern zurückgekehrt, konnte von seinen zwölf Spielen jedoch nur zwei gewinnen. Der MSV ist in der 3. Liga zurzeit Vorletzter. Wer Nachfolger wird, wurde zunächst nicht bekannt.

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Beim 1:3 beim FSV Zwickau hatte das Team am Dienstag die dritte Niederlage in Serie kassiert. "Uns ist der Ernst der Lage sehr bewusst. Wir haben in den zurückliegenden Tagen auch dank der Unterstützung von Partnern und unserem Investor mit drei Neuverpflichtungen gezeigt, dass wir bereit sind, alles für den sportlichen Turnaround zu geben", sagte Vorstandschef Ingo Wald. "Dass wir nun auch den Schritt des Trainerwechsels vollziehen, zeigt, dass wir noch lange nicht aufgegeben haben."

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Mit potenziellen Nachfolgern sei man bereits im Gespräch, hieß es weiter. Nachwuchschef Uwe Schubert soll bis auf weiteres das Training leiten. Wald betonte, man brauche nun "110 Prozent MSV in der Kabine" um den Abstieg noch abzuwenden. Lettieri, der bereits von 2014 bis 2015 Coach in Duisburg war, hatte zuvor bereits als Trainer von Darmstadt 98 und dem FSV Frankfurt gearbeitet und war im November als Nachfolger von Torsten Lieberknecht verpflichtet worden.