02. April 2020 / 12:08 Uhr

Offiziell: Profis von Werder Bremen verzichten auf Gehalt - Kurzarbeit für Mitarbeiter

Offiziell: Profis von Werder Bremen verzichten auf Gehalt - Kurzarbeit für Mitarbeiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Spieler von Werder Bremen verzichten auf Gehalt.
Die Spieler von Werder Bremen verzichten auf Gehalt. © imago images/Sven Simon
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Die Profis von Bundesligist Werder Bremen verzichten in der Corona-Krise aus Solidarität zu ihrem Verein auf einen Teil ihres Gehalts. Zuvor hatten sich zu diesem Schritt bereits zahlreiche Profis anderer Klubs entschlossen - unter anderem die Spieler des VfL Wolfsburg. 

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Auch die Profis von Werder Bremen verzichten in der Corona-Krise auf Teile ihres Gehalts. Nach Angaben des Clubs vom Donnerstag beteiligen sich zudem der Trainerstab um Chefcoach Florian Kohfeldt und die Geschäftsführung an der Aktion. "Wir sind froh, dass es bei Werder diese Solidarität und dieses Miteinander gibt", sagte Geschäftsführer Klaus Filbry. Um die finanziellen Folgen der Coronavirus-Pandemie abzufedern, hat der Bundesligist mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zudem Kurzarbeit vereinbart.

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Auch Profis des VfL Wolfsburg verzichten auf Gehalt

Ebenfalls am Donnerstag hat der VfL Wolfsburg gleich mehrere Solidaritätsmaßnahmen verkündet. Die Spieler und die Geschäftsführung der "Wölfe" verzichten auf Teile ihres Gehalts, gab der VfL am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt, ohne weitere Details zu nennen. Außerdem wollen insgesamt sechs Wolfsburger Profis an diesem Freitag dabei helfen, in zwei Supermärkten der Region die Regale aufzufüllen. Angesichts der Ausbreitung der Corona-Pandemie will der VfL unter dem Motto "Wir danken den Helden des Alltags" auch in den kommenden Wochen noch mehrere soziale Aktionen dieser Art starten.

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"Wir wollen als Mannschaft unseren Beitrag leisten, das ist eine Selbstverständlichkeit", sagte der Wolfsburger Kapitän Josuha Guilavogui. "Es ist ein Zeichen der Solidarität mit unserem Mutterkonzern Volkswagen, der über 40 Millionen Euro für medizinische Geräte gespendet hat, und unseren Kolleginnen und Kollegen bei VW und beim VfL, die zum großen Teil in Kurzarbeit gegangen sind."

Zuvor hatten bereits unter anderem die Profis des FC Bayern, BVB, Schalke und Borussia Mönchengladbach erklärt, auf einen Teil ihres Salärs verzichten zu wollen.