29. April 2022 / 12:53 Uhr

"Es ist eine Ehre für mich": Ralf Rangnick als neuer Nationaltrainer von Österreich bestätigt

"Es ist eine Ehre für mich": Ralf Rangnick als neuer Nationaltrainer von Österreich bestätigt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ralf Rangnick wird erstmals in seiner Karriere als Nationaltrainer arbeiten.
Ralf Rangnick wird erstmals in seiner Karriere als Nationaltrainer arbeiten. © Getty Images
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Der Österreichische Fußball-Verband hat einen Nachfolger für Franco Foda gefunden. Ralf Rangnick wird nach Ende seiner Zeit als Interimstrainer von Manchester United neuer Nationaltrainer von Österreich. 

Nun steht es fest. Ralf Rangnick wird neuer Nationaltrainer von Österreich. Das bestätigte der Österreichische Fußball-Verband am Freitag. Der 63-Jährige erhält einen Vertrag bis 2024, der sich bei erfolgreicher Qualifikation zur EM 2024 automatisch um zwei Jahre verlängert.

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"Es ist eine Ehre für mich, die Aufgabe als Teamchef zu übernehmen. Mit großer Vorfreude erfüllt mich insbesondere die Aussicht, mit einer jungen, erfolgshungrigen Mannschaft die Europameisterschaft in Deutschland zu bestreiten", wird Rangnick in einer Verbandsmitteilung zitiert.

Verbandspräsident Gerhard Milletich sagte: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ralf Rangnick einen herausragenden Experten im internationalen Fußball als Teamchef gewinnen konnten. Wir sind alle davon überzeugt, dass er der ideale Mann ist und mit seinen Visionen das Nationalteam und den ÖFB voranbringen wird."

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Einen Abschied von Manchester United bedeutet die Einigung mit dem ÖFB jedoch nicht. Rangnick hatte schon bei Aufkommen der Gerüchte klargestellt, dass er "die nächsten zwei Jahre meine Beraterrolle fortsetzen werde". Der aktuelle Interimstrainer der "Red Devils" übergibt am Saisonende die sportlichen Geschicke an Erik ten Hag ab. Die Rolle als Berater war von Beginn an in der Form so festgelegt. Sowohl Manchester United als auch der ÖFB bestätigten dieses Modell am Freitag als "Teil einer kreativen Lösung".

In Österreich tritt Rangnick derweil die Nachfolge von Franco Foda an, der nach der verpassten Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Katar seinen Rückzug angekündigt hatte.