08. Dezember 2022 / 12:56 Uhr

Offiziell: Trainer Luis Enrique und Spanien gehen nach WM-Aus getrennte Wege

Offiziell: Trainer Luis Enrique und Spanien gehen nach WM-Aus getrennte Wege

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Luis Enrique wird nicht länger Trainer der spanischen Nationalmannschaft sein.
Luis Enrique wird nicht länger Trainer der spanischen Nationalmannschaft sein. © IMAGO/USA TODAY Network
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Luis Enrique ist nicht länger Trainer der spanischen Nationalmannschaft. Der spanische Verband gab am Donnerstagmittag die Trennung vom 57 Jahre alten Coach bekannt. 

Das überraschende Achtelfinal-Aus Spaniens bei der WM in Katar hat personelle Konsequenzen. Luis Enrique ist nicht mehr Trainer der spanischen Nationalmannschaft. Das bestätigte der Verband RFEF am Donnerstagmittag offiziell.

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"Die sportliche Leitung des RFEF hat dem Präsidenten einen Bericht vorgelegt, in dem es heißt, dass ein neues Projekt für die spanische Fußballnationalmannschaft auf den Weg gebracht werden soll, um das in den letzten Jahren dank der Arbeit von Luis Enrique und seinen Mitarbeitern erreichte Wachstum fortzusetzen", heißt es in der Mitteilung.

Enrique hatte das Amt im Juli 2018 als Nachfolger von Fernando Hierro übernommen. Ein knappes Jahr später unterbrach er sein Engagement wegen "dringenden privaten Gründen" für ein halbes Jahr. Im August gab Luis Enrique dann bekannt, dass seine Tochter Xana im Alter von neun Jahren an Knochenkrebs gestorben war. Der gebürtige Asturier verfügte als 62-facher Nationalspieler über eine große Identifikation mit La Roja, überzeugte als eloquenter und engagierter Trainer. Bei der EM 2021 führte er den Weltmeister von 2010 bis ins Halbfinale, wo er im Elfmeterschießen an Italien scheiterte.

Die WM verlief nun aber enttäuschend. Nur beim 7:0 zum Auftakt gegen Costa Rica konnten die Spanier überzeugen. Danach folgte kein weiterer Sieg. Im Achtelfinale flog man torlos gegen Marokko raus (0:3 n.E.). Die Nachfolge tritt wahrscheinlich U21-Trainer Luis de la Fuente an. Der Ernennung muss der Verbandsvorstand am Montag noch zustimmen.

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