23. November 2021 / 11:06 Uhr

Offiziell: Türkgücü München entlässt Cheftrainer Peter Hyballa nach sieben Liga-Spielen

Offiziell: Türkgücü München entlässt Cheftrainer Peter Hyballa nach sieben Liga-Spielen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach nur sieben Spielen hat sich Drittligist Türkgücü München wieder von seinem Trainer Peter Hyballa getrennt.
Nach nur sieben Spielen hat sich Drittligist Türkgücü München wieder von seinem Trainer Peter Hyballa getrennt. © IMAGO / Jan Huebner
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Türkgücü München hat auf den sportlichen Negativtrend reagiert und die Reißleine gezogen. Wie der Drittligist am Dienstag mitteilte, trennt sich der Klub von Trainer Peter Hyballa. Der 45-Jährige hatte das Amt erst im September übernommen.

Türkgücü München hat die Reißleine gezogen. Nach der Pleite am vergangenen Spieltag gegen Eintracht Braunschweig (0:2) trennt sich der Drittligist mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Peter Hyballa. Das teilte der Klub am Dienstag offiziell mit. "Bis auf Weiteres" sollen Co-Trainer Alper Kayabunar und Nicolas Masetzky das Team auf das kommende Heimspiel gegen den FSV Zwickau am Montag vorbereiten, heißt es in der Mitteilung des Vereins.

"Die Resultate der vergangenen Spiele sowie das Tabellenbild, das sich zuletzt entwickelt hatte, haben uns dazu bewegt, an dieser Stelle den gemeinsamen Weg mit Peter Hyballa zu beenden. Wir danken Peter für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft", wird Geschäftsführer Max Kothny im Klub-Statement zitiert. Kothny skizzierte den Plan für die nahe Zukunft. "In den kommenden Tagen werden wir uns intensive Gedanken über die Marschroute der anstehenden Wochen und Monate machen, um so einen geeigneten Nachfolger präsentieren zu können."

Hyballa hatte erst im September die sportlichen Geschicke bei den Münchenern als Nachfolger des geschassten Petr Ruman übernommen. Seither kassierte er mit seinen Schützlingen in sieben Liga-Spielen fünf Pleiten und kam lediglich auf zwei Siege. In der dritten Liga rangiert das Team nach nun vier Niederlagen in Serie auf dem 16. Platz des Klassements – zwei Punkte vor der Abstiegszone.