30. November 2022 / 13:09 Uhr

Offiziell: VfB Stuttgart trennt sich von Manager Sven Mislintat - Zeitplan für Nachfolge steht

Offiziell: VfB Stuttgart trennt sich von Manager Sven Mislintat - Zeitplan für Nachfolge steht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der VfB Stuttgart hat sich von Sportdirektor Sven Mislintat getrennt.
Der VfB Stuttgart hat sich von Sportdirektor Sven Mislintat getrennt. © IMAGO/Sportfoto Rudel
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Der VfB Stuttgart hat sich von Sportdirektor Sven Mislintat getrennt, das gab der Klub am Mittwochmittag bekannt. Der noch bis Ende Juni 2023 laufende Vertrag des 50-Jährigen wurde einvernehmlich aufgelöst. Mislintat war seit April 2019 Sportdirektor beim VfB.  

Der VfB Stuttgart und Sportdirektor Sven Mislintat gehen ab sofort getrennte Wege. Dies gaben die Schwaben am Mittwoch bekannt. "Dies ist das Ergebnis mehrtägiger Gespräche zwischen Vorstand und Sven Mislintat sowie dem Aufsichtsrat des VfB. Ein aus Sicht des VfB absolut marktgerechtes Angebot zur Vertragsverlängerung hat Sven Mislintat abgelehnt", hieß es in einer Erklärung des Klubs. Der Kontrakt des Managers hatte noch eine Gültigkeit bis zum kommenden Sommer. Nach Angaben der Bild soll die neue Offerte an Mislintat ein geringeres Gehalt und eine Beschneidung der Kompetenzen des Sportdirektors beinhaltet haben.

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Demnach sei Mislintat bei sportlichen Personalentscheidung nicht mehr das bislang vereinbarte Veto-Recht zugestanden worden. "Sven hat sich entschieden, unser Vertragsangebot nicht anzunehmen. Das bedauern wir. Die Verhandlungen jetzt zu beenden, ist eine gemeinsame Entscheidung aller Verantwortlichen. Sie ändert aber nichts an unserer gegenseitigen Wertschätzung. Sven Mislintat war dreieinhalb Jahre Teil unseres Teams und hat sich immer geradlinig und leidenschaftlich für den VfB eingesetzt. Für seine geleistete Arbeit gelten ihm unser Dank und Respekt. Sven Mislintat wird in Stuttgart und beim VfB immer ein gern gesehener Gast sein", erklärte VfB-Boss Alexander Wehrle.

Mislintat, der im April 2019 zu den Schwaben gekommen war, sagte: "Wir haben in unseren Gesprächen keinen gemeinsamen Nenner für eine Fortsetzung meiner Tätigkeit beim VfB gefunden. Ich bedauere das sehr, weil mir der VfB in den vergangenen Jahren zu einer echten Herzensangelegenheit geworden ist und ich gerne weiter meinen Teil zu einer positiven Entwicklung dieses großen Vereins beigetragen hätte. Ich werde die Zeit in Stuttgart nie vergessen, emotionale Höhepunkte wie der Aufstieg oder der Last-Minute-Sieg am letzten Spieltag der vergangenen Saison bleiben für immer."

Damit hat der VfB in der WM-Pause zwei wichtige Personalentscheidungen zu klären. Neben der Besetzung des Manager-Postens gilt es auch, die Trainer-Frage final zu klären. Seit der Entlassung von Pellegrino Matarazzo im vergangenen Oktober betreut Michael Wimmer die Mannschaft auf Interimsbasis und belegt mit ihr derzeit den 16. Tabellenplatz der Bundesliga. Die Stuttgarter erklärten dazu: "Bis zum Trainingsstart am 12. Dezember wird der VfB die nötigen Personalentscheidungen treffen, um mit einem starken Team in die zweite Saisonhälfte zu gehen."

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