13. Juni 2019 / 15:35 Uhr

Offiziell: Weserstadion heißt jetzt anders - Werder Bremen verkauft Stadionnamen für zehn Jahre

Offiziell: Weserstadion heißt jetzt anders - Werder Bremen verkauft Stadionnamen für zehn Jahre

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Stadion von Werder Bremen wird zukünftig wohninvest Weserstadion heißen. 
Das Stadion von Werder Bremen wird zukünftig "wohninvest Weserstadion" heißen.  © imago/MIS
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Trotz Protesten der Fans hat Werder Bremen seinen Stadionnamen verkauft. Der Bundesliga-Klub kassiert dafür von einem Immobilien-Unternehmen eine zweistellige Millionen-Summe.

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Werder Bremen hat es getan! Der Bundesligist hat seinen Stadionnamen an ein Immobilien-Unternehmen verkauft. Der viermalige deutsche Meister wird in der kommenden Saison im „wohninvest Weserstadion“ auflaufen, teilte der Klub am Donnerstag mit. Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2029 und bringt der Bremer Weserstadion GmbH rund 30 Millionen Euro ein. An der Gesellschaft ist der Verein, wie auch die Stadt zu 50 Prozent beteiligt.

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Noch drei Bundesliga-Klubs ohne Namenssponsor für Stadion

„Die Kooperation verschafft uns den finanziellen Spielraum, um unsere einzigartige Heimstätte und nicht zuletzt auch unseren Verein für den Wettbewerb mit den besten Klubs Deutschlands weiterzuentwickeln“, erklärte Werders Geschäftsführer Klaus Filbry. Zuletzt hatten Fans noch gegen die drohende Namensänderung protestiert.

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Damit sinkt die Zahl der Vereine, die keinen Namenssponsor für ihre Arena haben, auf drei. Hertha BSC darf das Olympiastadion nicht umbenennen, weil die Arena nicht dem Klub gehört, Stadtrivale Union Berlin verzichtete bislang auf eine Namensänderung der Alten Försterei. Borussia Mönchengladbach hat noch keinen passenden Geldgeber für den Borussia-Park gefunden. Werder ist über die Bremer Weser-Stadion GmbH (BWS) zur Hälfte Inhaber des Weserstadions, der Rest der BWS gehört dem Land Bremen.

Drei Millionen Euro pro Jahr sind in der Bundesliga Durchschnitt. Einen ähnlichen Betrag kassiert etwa Eintracht Frankfurt. Krösus sind der FC Bayern München und der FC Schalke 04 mit jeweils sechs Millionen Euro pro Jahr. Die Verhandlungen mit der Wohninvest Holding GmbH wurden laut MeinWerder innerhalb von nur drei Wochen abgeschlossen.

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