14. Oktober 2019 / 08:09 Uhr

Ohne Laurynas Kulikas und Tom Baller: Holstein Kiel II mit stabiler Abwehr zur Nullnummer gegen TSV Havelse

Ohne Laurynas Kulikas und Tom Baller: Holstein Kiel II mit stabiler Abwehr zur Nullnummer gegen TSV Havelse

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Tim Siedschlag nimmt Fahrt auf und behält den Überblick.
Tim Siedschlag nimmt Fahrt auf und behält den Überblick. © Uwe Paesler
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Die Jungstörche bleiben im Citti-Fussball-Park ungeschlagen. Gegen den TSV Havelse kam Holstein Kiel II vor 270 Zuschauern in der Fußball-Regionalliga Nord zu einem 0:0-Unentschieden. Die Kieler festigten durch das dritte gegentorlose Spiel in Folge den vierten Tabellenplatz.

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Ohne Laurynas Kulikas und Tom Baller gegen TSV Havelse

„Wenn man vorne nicht so viele Chancen bekommt, darf man hinten keinen kriegen. Dies haben wir optimal umgesetzt“, konstatierte KSV-Abwehrchef Barne Pernot und fügte an: „Entsprechend muss man auch mal mit einem Punkt zufrieden sein.“ Kiels Coach Nicola Soranno war zum Umbau der Erfolgself vom 1:0-Auswärtssieg beim FC St. Pauli II gezwungen. Torjäger Laurynas Kulikas und Flügelflitzer Tom Baller mussten beide wegen Grippe pausieren. Zudem stand Verteidiger Tobias Fleckstein während der Länderspielpause nicht zur Verfügung. Für das Trio rutschten Mats Facklam, Felix Niebergall und Marcus Coffie in die Startformation. Die Stabilität geriet durch das neue Trio nicht ins Wanken. „Das zeigt, dass wir Ausfälle mittlerweile gut kompensieren können“, folgerte Soranno.

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Tim Siedschlag nimmt Fahrt auf und behält den Überblick. Zur Galerie
Tim Siedschlag nimmt Fahrt auf und behält den Überblick. ©
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TSV Havelse erwischte den besseren Start

Trotz des seifigen Boden boten beide Teams hohe Intensität. Die körperlich robusten Niedersachsen setzten das erste Ausrufezeichen, als Noah Plume KSV-Keeper Timon Weiner aus knapp 25 Metern per Aufsetzer prüfte (12.). Immer wenn es den Jungstörchen gelang, schnell umzuschalten, drohte Gefahr für das Gästetor. Doch die Havelser Defensive brachte in höchster Not immer wieder ein Bein vor den Ball. So wurde erst Kai Griese nach schöner Kombination über Facklam und Julius Alt geblockt (25.), dann Alt mit einem Schuss aus der Drehung (37.) und schließlich auch der Berger-Distanzschuss (40.).

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„In der Bundesliga gibt es dafür knallrot": Glück für Havelses Niklas Tasky

Kurz vor der Halbzeit hätte das Spiel für Havelses Niklas Tasky beendet sein können. Der Innenverteidiger legte Johann Berger im höchsten Tempo ohne Chance auf den Ballgewinn (40.). Holsteins Mittelfeldspieler überschlug sich, konnte aber letztlich weiterspielen. Und Schiedsrichter Daniel Fleddermann beließ es bei einer Gelben Karte, die jedoch rötlich geschimmert haben müsste. „In der Bundesliga gibt es dafür knallrot. Warum das bei uns so nicht gepfiffen wird, erschließt sich mir nicht“, bekannte Soranno schulterzuckend.

Timon Weiner unter den Augen von Ole Werner in Topform

Auch in Hälfte zwei erwischten die Gäste den besseren Start. Doch Weiner erwies sich erneut als Meister seines Faches. Erst kratzte der KSV-Keeper einen Cicek-Freistoß aus dem Winkel (47.), und auch bei dem Nachschuss von Noah Plume war der 20-Jährige vor den Augen von Holsteins Interimscoach Ole Werner auf dem Posten. Im Gegenzug patzte sein Gegenüber, TSVH-Keeper Antonio Brandt, als er einen Ball unterlief, Facklam aber aus spitzem Winkel nicht traf (48.). Kulikas-Vertreter Facklam war es auch, der einen Kopfball nach Niebergall-Flanke knapp neben das Tor setzte (58.) und somit die beste KSV-Chance vergab.

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Als nächstes kommt VfL Wolfsburg II

Fortan waren die Gäste das tonangebende Team, kamen durch Stürmer Yannik Jaeschke aber nur zu Halbchancen (73./86.), ehe Plume in der Nachspielzeit per Flugkopfball den Lucky Punch verpasste. „In der zweiten Halbzeit haben wir Holstein besser angelaufen. Deswegen geht das Unentschieden in Ordnung. Für die Bodenverhältnisse haben wir ein sehr intensives Spiel gesehen“, sagte Havelses Coach Jan Zimmermann. Und auch Soranno konnte mit dem Punkt leben: „Gegen den Ball haben wir stark verteidigt. Nach vorne haben wir es leider nicht zu Ende gebracht. Aber wir haben eine ganz junge Truppe, die nur wenig zugelassen hat.“ Nächsten Sonntag (14 Uhr) wird die Zu-Null-Serie der Kieler allerdings auf ein Härteprobe gestellt, dann kommt der Meister VfL Wolfsburg II nach Kiel.

Die Holstein-Cheftrainer der vergangenen zehn Jahre:

Falko Götz: 10. Januar 2009 bis 18. September 2009. Zur Galerie
Falko Götz: 10. Januar 2009 bis 18. September 2009. ©
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