17. Januar 2022 / 15:04 Uhr

Ohne Pflichtspiel-Einsatz wieder weg: Wolfsburgs Stefaniak wechselt nach Würzburg

Ohne Pflichtspiel-Einsatz wieder weg: Wolfsburgs Stefaniak wechselt nach Würzburg

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Würzburg statt Wolfsburg: Marvin Stefaniak.
Würzburg statt Wolfsburg: Marvin Stefaniak. © Roland Hermstein
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Marvin Stefaniak verlässt den VfL Wolfsburg. Der Mittelfeldmann, der ohne Einsatz bei den Niedersachsen blieb, wechselt zu den Würzburger Kickers.

Nach Jannis Lang (Aue) und Admir Mehmedi (Antalyaspor) gibt es jetzt den dritten Winterpausen-Abschied beim VfL Wolfsburg: Marvin Stefaniak wechselt mit sofortiger Wirkung zum Drittligisten Würzburger Kickers. Am Montag bestätigte der VfL Vertragsauflösung und Transfer.

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Der 26-jährige Mittelfeldspieler war 2017 von Dynamo Dresden zu den Wölfen gewechselt, war aber im Bundesliga-Konkurrenzkampf chancenlos - und kam zu keinem einzigen Pflichtspieleinsatz für den VfL, stand lediglich für die U23 in der Regionalliga Nord dreimal auf dem Platz. Zwischenzeitlich spielte Stefaniak auf Leihbasis beim 1. FC Nürnberg, der SpVgg Greuther Fürth und zuletzt erneut in Dresden. In Würzburg steigt er bereits am Dienstag ins Training ein und bekommt die Rückennummer 34, die er auch in Wolfsburg trug.

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„Ich freue mich wirklich sehr über den Wechsel zu den Kickers", so Stefaniak. "Der Trainer und die Verantwortlichen haben mir großes Vertrauen entgegengebracht. Ich werde alles dafür geben, das zurückzuzahlen und mit den Kickers den Klassenerhalt zu schaffen“. In Würzburg, beim Vorletzten der 3. Liga, freut man sich über die Verstärkung: „Marvin hat bereits gezeigt, dass er Offensivpower mitbringt", so Sportdirektor Sebastian Neuman. "Er ist genau der Spieler, den wir für unser Spiel nach vorn benötigen. Außerdem kann er mit seiner Erfahrung den jungen Spielern in der schwierigen Situation weiterhelfen. Ich bedanke mich beim VfL Wolfsburg für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung." Auch Kickers-Cheftrainer Danny Schwarz ist angetan: „Marvin hat auf seinen bisherigen Stationen seine Klasse auf hohem Niveau unter Beweis gestellt und wir sind sicher, dass er unserem Offensivspiel weiterhilft und neue Impulse setzt.“ Neben Stefaniak meldeten die Würzburger am Montag noch eine zweite Verpflichtung: Linksverteidiger Peter Kurzweg kehrt vom FC Ingolstadt zu seinem Ex-Klub zurück.

In Wolfsburg war schon seit Sommer klar, dass der VfL ohne Stefaniak plant. Damals sagte der Mittelfeld-Mann dem SPORTBUZZER, "dass ich alles für den kleinen Funken Hoffnung gebe, dass es hier für mich vielleicht doch weitergeht." Wohl wissend, dass seine Zukunft nicht in Wolfsburg liegen wird. Das hatte der Verein dem Spieler stets klar mitgeteilt. "Ich habe mit Sportdirektor Marcel Schäfer gesprochen und ihn gefragt, wie es aussieht. Er hat mir gesagt, dass es hier schwierig wird für mich", erzählte Stefaniak.