20. Oktober 2020 / 22:04 Uhr

Oldenburger SV erledigt Pflichtaufgabe gegen die SG Insel Fehmarn im Kreispokal

Oldenburger SV erledigt Pflichtaufgabe gegen die SG Insel Fehmarn im Kreispokal

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Die Oldenburger beim Jubel.
Die Oldenburger beim Jubel. © Agentur 54°
Anzeige

Trotz der personellen Wechsel hätte man nach Koch den Klassenunterschied "einfach mehr merken müssen"

Anzeige

Die Oberliga-Fußballer vom Oldenburger SV mussten am Dienstagabend im Kreispokal-Viertelfinale beim Kreisligisten SG Insel Fehmarn antreten. Die Oldenburger wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten am Ende klar, aber glanzlos mit 3:0.

Anzeige

Oldenburg ohne Trainer und Kapitän

OSV-Coach Florian Albrecht weilte im Uwe-Seeler-Fußball-Park in Malente im Rahmen der B-Lizenz-Ausbildung. Der 36-Jährige verpasste somit das Spiel und wurde durch Co-Trainer Björn Koch an der Seitenlinie vertreten. Oldenburg verzichtete in der Startelf auf Stammkeeper Felix Prokoph. Auch Pascale Janner und Marcel Schröder nahmen zunächst auf der Bank Platz. Lucas Irmler fehlte beruflich, Kapiän Kevin Wölk trainierte seine C-Jugend. Dafür feierte Moritz Achtenberg sein Startelf-Comeback, nachdem sich dieser im Spiel gegen Eutin 08 vor drei Wochen einen Muskelfaserriss zuzog.

Führung kurz vor der Pause

Die Gäste waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, hatten jedoch Mühe, den Abwehrriegel der Hausherren zu knacken. „Fehmarn hat mit acht Mann um den Sechzehner gestanden“, erklärte Koch, dessen Team dennoch eine Handvoll guter Möglichkeiten durch Daniel Junge, Jesper Görtz und Dennis Kowski liegen ließ. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang letztlich doch noch die Führung, nachdem André Petersen, Mats Klüver und Moritz Haye über die Außen Dennis Kowski in Szene setzten, der sich ein Herz fasste und den Ball zur Oldenburger Führung ins lange Eck schlenzte (40.).

Defensive des OSV überzeugte

Koch monierte in der Halbzeitpause die mangelnde Chancenverwertung seiner Mannen, zeigte sich ansonsten mit dem geduldigen Spiel seiner Mannschaft zufrieden. Und auch in der Defensive wusste der OSV zu überzeugen, ließ auch im zweiten Durchgang so gut wie nichts zu. Jan-Eric Kränzke kam nach 50 Minuten für Jesper Görtz, nach einer guten Stunde musste Haye wegen muskulärer Probleme für Finn Severin weichen. In der 70. Minute erzwang der eingewechselte Kränzke mittels scharfer Hereingabe ein Eigentor der Hausherren zum vorentscheidenden 2:0, ehe erneut Kowski alles klar machen konnte (82.).

"Trotzdem hätte man den Klassenunterschied einfach mehr merken müssen!“

Nach Spielschluss zeigte sich Koch ob des gelungenen Halbfinaleinzugs zwar erleichtert. Luft nach oben sah er dennoch: „Wir haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt und haben hinten solide gestanden. Aufgrund der vielen personellen Wechsel ist das Ergebnis aber in Ordnung. Trotzdem hätte man den Klassenunterschied einfach mehr merken müssen!“