13. Mai 2019 / 13:48 Uhr

Oldenburger SV feiert Meisterschaft

Oldenburger SV feiert Meisterschaft

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Mit Sonnenbrillen durch die Nacht - die Oldenburger feiern den Aufstieg als ersten Saisonetappenziel. Der zweite Streich soll am Samstag mit dem Titelgewinn folgen.
Bereits einen Spieltag zuvor konnte der Oldenburger SV den Aufstieg in die Oberliga Schleswig-Holstein feiern. Mit dem Sieg gegen den TSV Klausdorf ist der Elf von Andreas Brunner nun auch die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Herzlichen Glückwunsch! © OSV/hfr
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Im achten Spiel in Folge ohne dreifachen Punktgewinn unterlag der Heikendorfer SV beim SV Preußen Reinfeld mit 0:2. Zählbares konnten auch der TSV Klausdorf und die TSG Concordia Schönkirchen nicht einfahren. Während die Elf von TSG-Coach Stefan Köpke mit 0:3 beim FC Dornbreite verlor, zog Klausdorf beim Oldenburger SV den Kürzeren. Der OSV feierte Meisterschaft und Aufstieg.

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TSV Wankendorf – SV Eichede II 0:3

„Wir hatten kein Glück, aber wir haben auch all die Dinge vermissen lassen, die wir in der letzten Woche richtig gemacht haben“, erinnerte Wankendorfs Trainer Olaf Weick an den 2:0-Heimtriumph gegen Reinfeld. „Ich bin absolut enttäuscht von der Leistung meiner Mannschaft. Wir waren immer einen Schritt zu spät und gedanklich ganz und gar nicht auf der Höhe“, bedauert Weick. Beim 0:1 (35.) agierten seine Schützlinge zu langsam, eine Minute später hatte halbherzig geführtes Kopfballduell das zweite Gegentor zur Folge. Ein Aufbäumen des TSVW blieb aus. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir uns in unserem letzten Heimspiel anders präsentiert hätten“, so Weick.

(von Jan-Claas Harder)

1. FC Phönix Lübeck – SpVg Eidertal Molfsee 4:3

Obwohl seine Mannschaft gegen den Oberliga-Aspiranten das dritte Spiel in Folge verloren hatte, war der Eidertaler Coach Martin Schulz nicht böse. „Ein geiles Spiel von uns, wir haben uns gegenüber den vorangegangenen Niederlagen um 200 Prozent gesteigert.“ Die Lübecker konnten sich in keiner Phase sicher fühlen. Ihre Führung (Felix Hinkelmann/23.) glich Louis Schütt (35.) aus. Auch durch den Doppelschlag von Marco Pajonk (45.) Marcello Meyer (50.) ließen die Eidertaler sich nicht beeindrucken und kamen druch Schütt (54.) auf 2:3 heran. Nach dem vierten Phönix-Treffer (Pajonk/59.) dauerte es ein paar Minuten, ehe Marvin Blümke mit dem 3:4 (71.) die Lübecker wieder zittern ließ. Die brachten ihren Vorsprung ins Ziel. „Ordnung und Disziplin waren wieder da, ich bin stolz auf das Team“, lobte „Schulle“ seine Eidertaler.“

(von Reinhard Gusner)

Mehr aus der Landesliga Holstein

FC Dornbreite Lübeck – TSG Concordia Schönkirchen 3:0

Concordia trat lediglich mit zwölf Mann an und lag bereits nach zwei Minuten zurück, als ein Volleyschuss den Weg ins Tor fand. „Wir sind nicht von unserer Linie abgewichen und haben zwar defensiv, aber in Ballbesitz mutig agiert. Wir haben alle Körner rein geworfen. Es war ein couragierter Auftritt“, lobte TSG-Trainer Stefan Köpke, dessen Team sich sogar gute Einschussmöglichkeiten herausspielte, aber kein Glück hatte (18., 21., 24.). Pech zudem als ein Schuss von Felix Wagner noch auf der Linie abgewehrt wurde (34.). Dornbreite hingegen nutzte die Chancen und erhöhte auf 3:0 (25., 53.), nachdem TSG-Torwart Lukas Losch noch einen Elfmeter pariert hatte (30.). Bei einem Lattentreffer verpasste Can Irmak den Ehrentreffer (70.).

Oldenburger SV – TSV Klausdorf 4:1

„Wir haben mitgespielt. Das war sehr ansehnlich. Gegen die überragende Qualität von Oldenburg war aber nicht viel auszurichten“, resümierte Klausdorfs Trainer Dennis Trociewicz, der sich jedoch über den Pausenrückstand ärgerte. Nach einem Steilpass gewann Danny Conelius ein Laufduell und schob ein (20.), ehe abermals Cornelius per Strafstoß auf 2:0 erhöhte (41.). Ein Doppelschlag von Daniel Junge (57., 63.) entschied die Partie. „Respekt. Das war gut herausgespielt. Die Meisterschaft ist verdient. Auch wenn das Ergebnis in Ordnung geht, bin ich mit unserem Auftritt zufrieden“, erklärte Trociewicz, der sich über den Ehrentreffer durch Marc Zeller freuen durfte (73.).

SV Preußen Reinfeld – Heikendorfer SV 2:0

„Wir haben uns hier ordentlich verkauft und uns vor allem in der Defensive sehr gut präsentiert“, meinte Heinkendorfs Trainer Lehwald. Zum Spielverderber wurde Kristof Rönnau, Toptorjäger der Landesliga Holstein, der beide Treffer erziele. Beim 1:0 stand er nach einem Kopfball goldrichtig und staubte ab. Beim zweiten Treffer leisteten der HSV-er Max Buhse Hilfestellung. Bei einem Rückpass zum Torhüter übersah er Reinfelds Torjäger. In der Schlussviertelstunde verbuchte der HSV einige Gelegenheiten. „Wenn wir noch den Anschlusstreffer machen, hätte das nochmal spannend werden können“, bilanzierte Lehwald.

(von Jan-Claas Harder)

Das sind die besten Torjäger in Schleswig-Holstein (Oberliga, Landesliga und Verbandsliga). Stand: 27. Mai 2019.

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