24. September 2021 / 22:54 Uhr

Oldenburger SV reist mit argen Personalsorgen zum formstarken FC Dornbreite

Oldenburger SV reist mit argen Personalsorgen zum formstarken FC Dornbreite

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
OSV-Goalgetter Daniel Junge (r.) gegen Dornbreites Lukas Alexander Goerlitz.
OSV-Goalgetter Daniel Junge (r.) gegen Dornbreites Lukas Alexander Goerlitz. © 54°/Garve
Anzeige

Am Samstag um 15 Uhr empfängt der FC Dornbreite den Oldenburger SV in der Flens-Oberliga. Dornbreite startete mit drei Siegen aus vier Spielen stark in die Saison. Der OSV bekam zuletzt einen Dämpfer beim TSV Pansdorf.

Auf die 0:2-Pleite im Ostholstein-Derby folgte immerhin ein 3:1-Erfolg im Flens Cup „Meister der Meister“ beim TuS Tensfeld III (Kreisklasse B). Schon dort reiste der OSV durch die 2. Herren unterstützt an, ließ mehrere Stammkräfte daheim. Am kommenden Wochenende muss Trainer Florian Albrecht erneut improvisieren. Mit Freddy Kaps, der mit seiner Kieler U19 unterwegs ist und Lucas Irmler (dienstlich verhindert), muss der Klub zwei schwerwiegende Ausfälle verkraften. Auch Jesper Görtz (dienstlich), Julian Brauer, Robin Schmidt (beide Grippe), Jan-Niklas Galke (Blessur), Rene Klein (Knöchel), sowie Marcel Schröder (Muskelfaserriss) und Lion Glosch (Kreuzbandriss) fallen aus. Für Glosch steht am kommenden Mittwoch die OP an.

Anzeige
Mehr News aus der LN-Region

Aufgrund der Ausfälle könnten sich Sebastian Witt und Marvin Freund bereits frühzeitig nach ihren Verletzungen in der Startelf wiederfinden. „Wir müssen gucken, dass wir bei Dornbreite ins Spiel kommen und einen Punkt mitnehmen. Wir wollen nicht verlieren, aber das wird schwer“, betont „Ebbe“ Albrecht, der den FCD in der aktuellen Saison zwar noch nicht live sah, jedoch klarstellt: „Drei Siege sprechen eine klare Sprache. Wir sind definitiv nicht der Favorit und sind gewarnt. Sie werden mit breiter Brust auftreten und können mit Rückenwind befreit aufspielen.“

Beim FCD sieht man dem Wochenende gelassen entgegen. Nur Mevan Mustafa fällt mit Muskelfaserriss aus. Ein Fragezeichen steht hinter Hayri Akcasu, der sich leicht gezerrt hat. Nach dem zuletzt überragenden 5:0-Auswärtssieg in Neumünster wollen die Lübecker den nächsten Dreier einfahren. „Zuletzt hat in Neumünster auch nach vorne mal alles geklappt. Das hat Auftrieb gegeben und wir wollen das gegen Oldenburg bestätigen, damit wir so schnell wie möglich Punkte gegen den Klassenerhalt sammeln“, sagt FCD-Coach Sascha Strehlau.

Anzeige

„Strehle“ beobachtete den OSV am vergangenen Wochenende gegen Pansdorf (0:2). „Sie sind ein eingespieltes Team aber man hat gemerkt, dass Kevin Wölk und Irmler nicht dabei waren. Das ganze Spiel läuft über Wölk. Aber das wird am Samstag wieder ein ganz anderes Spiel und wir wissen um die offensiven Qualitäten.“ Defizite sehe Strehlau hingegen in der Rückwärtsbewegung. „Unsere Stärke ist das Offensivspiel über Außen. Da sind sie verwundbar und da müssen wir effektiv sein“, fordert er.