15. April 2020 / 12:18 Uhr

Oldenburger SV wildert weiter bei Eutin 08

Oldenburger SV wildert weiter bei Eutin 08

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Lars Brunner (r.) im Landesliga-Spiel des Oldenburger SV gegen Paul Julian Meins vom TSV Pansdorf.
Lars Brunner (r.) im Landesliga-Spiel des Oldenburger SV gegen Paul Julian Meins vom TSV Pansdorf. © Agentur 54°
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Insgesamt drei weitere Neuzugänge: Lion Glosch kommt aus der Rosenstadt, Lars Brunner und Dennis Kowski kehren an den Schauenburger Platz zurück.

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Der Oldenburger SV rüstet kräftig für die kommende Saison auf. Gleich drei externe Neuzugänge präsentierte der Fußball-Oberligist am Mittwoch. Mit Lion Glosch hat man sich einen erfahrenen Defensivspieler geangelt.

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Glosch ist schon der zweite Spieler nach Moritz Achtenberg, der den Weg von Erzrivale und Nachbar Eutin 08 zum Schauenburger Platz gewählt hat. Der 24-Jährige kommt mit der Empfehlung von 21 Regionalliga- und 101 Oberliga-Spielen. Nach fünf Jahren konnte sich der Rechtsverteidiger mit den Eutinern auf keine weitere Zusammenarbeit verständigen. „Lion soll uns auf den defensiven Außenbahnen deutlich verstärken. Er spielt schon jahrelang höherklassig mit Regionalligaerfahrung und hat dort gezeigt, dass er eine große Verstärkung für uns sein kann“, sagt Fußballobmann Andreas Brunner. „Er wollte eine Veränderung im diesem Jahr und da er in Scharbeutz arbeitet (im Hotel Bayside, die Red.) und wohnhaft ist, passt das gut in unser Konzept. Gerade die rechte Außenbahn nach dem Kreuzbandriss von Tony Böhme ist eine unserer vakanten Positionen, die nicht ideal besetzt sind. Hier mussten immer wieder verschiedene auch offensivere Spieler aushelfen. Das ging oftmals zu Lasten der Defensive.“

Die Meisterfeier des Oldenburger SV im Video

Beide sind Oldenburger Jungs

Zudem kehren mit Dennis Kowski (Rot-Schwarz Kiel) und Lars Brunner (Heikendorfer SV), Sohn von Andreas Brunner, zwei ehemalige Spieler zum OSV zurück. „Sie wollen beide wieder angreifen und werden unseren Kader verstärken. Dennis war jahrelang Stammspieler auf der Außenbahn und wird hier den Konkurrenzkampf erhöhen. Lars kann in der Defensive mehrere Positionen besetzen. Beide sind Oldenburger Jungs, die familiär angebunden sind. Beide wollen wieder mit ihren langjährigen Mitspielern und Freunden zusammenspielen. Hier zeigt sich wieder die gute Kameradschaft und Stimmung in der Truppe“, erklärt „Andy“ Brunner, der somit schon insgesamt sechs externe Spieler geholt hat.

Oldenburger SV: Ligakader 2019/20

Obere Reihe v.l.: Danny Cornelius (Nr. 3, Oldenburger SV), Jendrik Müller (Nr. 23, Oldenburger SV), Andre Petersen (Nr. 10, Oldenburger SV), Julian Brauer (Nr. 8, Oldenburger SV), Mats Jonathan Kluever (Nr. 6, Oldenburger SV), Kevin Woelk (Nr. 17, Oldenburger SV).

Mittlere Reihe v.l.: X, Liga-Obmann Hartmut Schoen, OSV-Trainer Andreas Brunner, Jan-Eric Kraenzke (Nr. 25, Oldenburger SV), Jesper Goertz (Nr. 13, Oldenburger SV), Timo Lippmann (Nr. , Oldenburger SV), Florian Albrecht, Jan-Hendrik Voss, Bjoern Koch.

Vordere Reihe v.l.: Finn Severin (Nr. 7, Oldenburger SV), Marvin Freund (Nr. 4, Oldenburger SV), Marcel Schroeder (Nr. 5, Oldenburger SV), Torhueter Mike Benecke (Nr. 12, Oldenburger SV), Torhüter Felix Prokoph (Nr. 1, Oldenburger SV), Pascale Janner (Nr. 18, Oldenburger SV), Lucas Irmler (Nr. 11, Oldenburger SV), Daniel Junge (Nr. 9, Oldenburger SV).

Oldenburger SV, Offizielle Mannschafts- und Portraitbilder, Fussball, Oberliga Schleswig-Holstein, 13.07.19

Oldenburger SV, Offizielle Mannschafts- und Portraitbilder, Fussball, Oberliga Schleswig-Holstein, 13.07.19 Zur Galerie
Obere Reihe v.l.: Danny Cornelius (Nr. 3, Oldenburger SV), Jendrik Müller (Nr. 23, Oldenburger SV), Andre Petersen (Nr. 10, Oldenburger SV), Julian Brauer (Nr. 8, Oldenburger SV), Mats Jonathan Kluever (Nr. 6, Oldenburger SV), Kevin Woelk (Nr. 17, Oldenburger SV). Mittlere Reihe v.l.: X, Liga-Obmann Hartmut Schoen, OSV-Trainer Andreas Brunner, Jan-Eric Kraenzke (Nr. 25, Oldenburger SV), Jesper Goertz (Nr. 13, Oldenburger SV), Timo Lippmann (Nr. , Oldenburger SV), Florian Albrecht, Jan-Hendrik Voss, Bjoern Koch. Vordere Reihe v.l.: Finn Severin (Nr. 7, Oldenburger SV), Marvin Freund (Nr. 4, Oldenburger SV), Marcel Schroeder (Nr. 5, Oldenburger SV), Torhueter Mike Benecke (Nr. 12, Oldenburger SV), Torhüter Felix Prokoph (Nr. 1, Oldenburger SV), Pascale Janner (Nr. 18, Oldenburger SV), Lucas Irmler (Nr. 11, Oldenburger SV), Daniel Junge (Nr. 9, Oldenburger SV). Oldenburger SV, Offizielle Mannschafts- und Portraitbilder, Fussball, Oberliga Schleswig-Holstein, 13.07.19 Oldenburger SV, Offizielle Mannschafts- und Portraitbilder, Fussball, Oberliga Schleswig-Holstein, 13.07.19 ©

Weiteres Trio sagt zu

Und es gibt weitere Neuigkeiten aus Oldenburg. Die Verantwortlichen waren in den letzten Tagen richtig fleißig. Erst die Vertragsverlängerung von Talent Mats Klüver (wir berichteten). Als nächste Spieler aus dem aktuellen Kader haben Verteidiger Marcel Schröder und Youngster Moritz Haye (war auf einer Auslandsreise) für ein weiteres Jahr bis 2021 zugesagt. „Wir sind froh, dass uns Marcel als Führungsspieler und Vizekapitän auch im nächsten Jahr zur Verfügung steht. Außerdem ist es uns gelungen, mit Moritz einen jungen Spieler weiter an uns zu binden. Er hat im ersten Herrenjahr schon etliche Einsätze bekommen und sein großes Talent bewiesen. Er will sich bei uns weiterentwickeln, darüber sind wir stolz. Moritz wird wahrscheinlich in Kiel studieren. Auch Marcel arbeitet (bei Decathlon, die Red.) und wohnt in Kiel.“ Schröder will versuchen, smatsgas so oft es geht zu den Spilen zu kommen. "Sollte es mal gar nicht passen, werde ich unsere Zweite so gut es geht unterstützen", sagt Schröder, der sich bei der Arbeit die Schichten mit seinem Team selbst einteilen kann.


In der Oldenburger Kabine ging es hoch her

Kevin Wölks Zukunft weiter offen

Es tut sich also zurzeit einiges am Schauenburger Platz. Von einer Corona-Krise ist zumindest auf den ersten Blick nichts zu erkennen. „Wir wollen defensiv stabiler stehen, um auch im nächsten Jahr eine gute Serie zu spielen. Mit diesen Weiter- beziehungsweise Neuverpflichtungen ist uns ein weiterer entscheidender Schritt in der Kaderplanung gelungen. Diese ist aber noch nicht abgeschlossen“, betont Brunner. Bei Danny Cornelius, der Ex-Drittliga-Profi wollte ursprünglich als Stand-by-Spieler an Bord blieben, stehen die Zeichen dagegen auf Trennung. Weiter offen ist die Zukunft von Kapitän Kevin Wölk, der sich nach wie vor einen Einstieg ins Trainergeschäft vorstellen kann.