29. Dezember 2018 / 13:22 Uhr

Oldies von Dynamo Dresden bleibt nur der fünfte Platz

Oldies von Dynamo Dresden bleibt nur der fünfte Platz

Jochen Leimert
Andreas ,,Meppe“ Wagenhaus (links) mit perfekter Ballbehandlung.
Bei Dynamo Dresden kickte Ex-Bundesliga-Profi Andreas Wagenhaus (gegen Unions Sven Kaiser) mit. © Steffen Manig
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Beim Walter-Fritzsch-Turnier in der Ballsportarena sichert sich der 1. FC Nürnberg den Turniersieg. Die Franken bezwingen im Endspiel eine Sachsenauswahl mit 2:1 nach Neunmeterschießen.

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Dresden. Bei der Wiederbelebung des Walter-Fritzsch-Turniers gab es am Freitagabend einen fränkischen Triumph. Die Fußball-Oldies vom 1. FC Nürnberg besiegten vor knapp 1000 Zuschauern im Endspiel des erstmals seit 2006 wieder ausgetragenen Hallenspektakels eine Sachsenauswahl mit 2:1 (1:1) nach Neunmeterschießen. Ex-Bundesliga-Profi Thomas Ziemer glückte der alles entscheidende Treffer vom Punkt. Dritter wurde die Auswahl Tschechiens, die im kleinen Finale Union Berlin mit 3:2 in Schach hielt.

Gastgeber Dynamo Dresden (Durchschnittsalter 40,6 Jahre) tat sich indes bereits in der Vorrunde schwer. Die von Hans-Jürgen Dörner und Dieter Riedel betreute Mannschaft, für die im Tor Oliver Herber sowie auf dem Feld Andreas Wagenhaus, Lars Jungnickel, Christian Fröhlich, Thomas Neubert, Frank Paulus, Steffen Dörner und André Stiehl aufliefen, unterlag nach 13 Minuten Spielzeit den Tschechen mit 1:3. Radek Sirl, Vaclav Koutsek und Mario Licka schossen dabei einen 3:0-Vorsprung heraus, Jungickel konnte nur verkürzen.

DURCHKLICKEN: Die Eindrücke von der Wiederbelebung des Walter-Fritzsch-Turniers der Oldies in der Ballsportarena

Das Walter-Fritzsch-Gedenkturnier in der Ballsport Arena Dresden Zur Galerie
Das Walter-Fritzsch-Gedenkturnier in der Ballsport Arena Dresden © Steffen Manig
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Im zweiten Spiel gegen die im Schnitt vier Jahre älteren Unioner, die unter anderem mit den Keepern Oskar Kosche und Martin Pieckenhagen sowie den Feldspielern Ronny Nikol, Ronny Jank, Daniel Göhlert und Christian Stuff antraten, gingen die Schwarz-Gelben zwar durch Neubert mit 1:0 in Führung, doch Nikol und Stuff drehten die Partie und schossen die Berliner zu einem 2:1-Erfolg. So blieb den Gastgebern nur das Spiel um Platz fünf, das die SGD gegen den 1. FC Magdeburg nach Neunmeterschießen mit 3:2 (1:1) gewann. Fröhlich markierte vom Punkt den entscheidenden Treffer.

Besser aufgelegt war in der Gruppe A die bunt zusammengewürfelte Sachsenauswahl, zu der Torwart Tomislav Piplica, die Ex-Dynamos Matthias Maucksch und Daniel Ziebig, Ingo Hertzsch, Dariusz Wosz, Michél Dinzey, Olaf Renn, Nico Kanitz, Khvicha Shubitidze und Skerdilaid Curri gehörten. Sie gewann sowohl gegen den mit Marcus Feinbier, Andreas Wolf und Martin Driller angereisten 1. FC Nürnberg als auch gegen die Magdeburger Oldies. Besonders der Ex-Auer Curri konnte dabei glänzen, denn er traf in beiden Vorrundenspielen doppelt. Erst schoss der aus Albanien stammende Glatzkopf beim 3:1 gegen die Franken zwei Tore, dann auch zwei beim 5:1 gegen die Blau-Weißen aus Magdeburg, bei denen Damian Halata, Detlef Schößler, Heiko Bengs und Frank Siersleben mitspielten.

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Die Sachsenauswahl war auch im ersten Halbfinale von den Unionern nicht zu stoppen. Dinzey, Wosz, Kanitz und Hertzsch trafen beim 4:3 gegen die Eisernen und zogen so ins Finale gegen den 1. FC Nürnberg ein, der die Tschechen zuvor mit 2:1 bezwungen hatte. Im Endspiel aber fehlte den Sachsen das nötige Glück für den ganz großen Wurf.

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