02. Januar 2018 / 10:18 Uhr

Oldies von Hertha BSC waren nicht zu schlagen

Oldies von Hertha BSC waren nicht zu schlagen

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
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Berliner setzen sich beim Falkenseer Traditionsturnier durch - Andreas Dittmer geht nach Kanada

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Die Prominenz war diesmal nicht so zahlreich vertreten wie in den vergangenen Jahren. Dennoch zeigten am Sonnabend bei der zwölften Auflage des Traditionsturniers der Freizeitkicker der Spätlesen des SV Falkensee-Finkenkrug um den Brunzel-Bau-Cup für Seniorenmannschaften (über 50 Jahre) zahlreiche ehemals bekannte Kicker in der Stadthallee, was sie trotz ihres Alters noch so alles drauf haben.
Am Ende setzte sich mit den Oldies vom Bundesligisten Hertha BSC Berlin eine Mannschaft durch, die zu den Mitfavoriten gezählt wurde. Die Blau-Weißen gewannen alle ihre fünf Spiele bei dem Turnier, das sechs Mannschaften im Modus Jeder gegen Jeden bestritten. So fand das eigentliche Finale schon am Anfang statt. Dabei bezwangen die Herthaner die Senioren vom BSC Rathenow knapp mit 4:3.

Viele Tore durch André Skerka

Die Rathenower, bei denen der Ex-Nationalspieler und frühere Bundesliga-Profi Jörg Heinrich ebenso mitwirkte wie Guido Block (früherer Regionalligaspieler bei Optik Rathenow) und Peter Oberschmidt, hatten in dieser Begegnung zwar mehr und auch die besseren Chancen. Die Herthaner machten aber aus einigen schwierigen Situationen die entscheidenden Tore. Bei ihnen tat sich dabei besonders André Skerka hervor, der einst für den Spandauer BC, den SC Charlottenburg und die Reinickendorfer Füchse kickte. „Das Turnier war eine angenehme Sache und hat viel Spaß gemacht  Es gab während der gesamten Zeit keinen Stress und kein Meckern. Wir kommen beim nächsten Mal wieder gerne hierher, wenn wir wieder eingeladen werden“, sagte Betreuer Andreas Luck von Hertha BSC, der vor einigen Jahren auch einmal Trainer beim VfL Nauen war. Die Rathenower Oldies, die etwas überraschend gleich das erste Spiel gegen die  Freizeittruppe der Spätlesen des SV Falkensee-Finkenkrug mit 1:2 verloren hatten, wurden aber am Ende mit einem starken Turnierschlussspurt Zweiter.
Um eine vordere Platzierung spielte auch das Traditionsteam des SV Falkensee-Finkenkrug mit. In dieser Mannschaft standen mit Dirk Nimscholz, Lars Bendzmirowski, Wolfgang Hoffmann, Karl-Heinz Schäfer, Martin Kiertscher und André Martinow ehemals hochkarätige Kicker des Vereins. Die FF-Oldies gewannen ihre ersten drei Turnierspiele, mussten dann aber die Überlegenheit von Hertha BSC anerkennen, das sich mit 3:1 durchsetzte. Danach war dann die Luft bei den Falkenseern raus. Sie verloren noch klar mit 0:6 gegen den BSC Rathenow und kamen somit in der Endabrechnung auf den dritten Platz.

Abschied bei den FF-Spätlesen

Beim auf dem vierten Platz eingekommenen Turnierveranstalter von den Spätlesen den SV Falkensee-Finkenkrug gab es einen Abschied. Mit Andreas Dittmer verlässt der bekannteste Akteur nicht nur die Freizeitmannschaft, sondern auch Falkensee und Deutschland. Der dreimalige Olympiasieger und achtfache Weltmeister im Kanurennsport wird schon demnächst nach Kanada gehen. In dem großen nordamerikanischen Land verstärkt Andreas Dittmer das Trainerteam der dortigen Kanu-Nationalmannschaft und wird für die Canadier-Herren verantwortlich sein. Der 45-jährige ehemalige Neubrandenburger, der nach den Olympischen Spielen in Peking 2008 seine aktive Laufbahn als Kanute beendet hatte und seitdem in der Sportförderung beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband tätig ist, tritt damit seinen ersten Trainerjob an. In Kanada erhielt er einen Fünf-Jahresvertrag. Als Kicker bei den FF-Spätlesen hatte Andreas Dittmer in den vergangenen Jahren immer eine Auswahl von ehemaligen Olympiasiegern und Weltmeistern zusammengestellt, die einmal im Jahr in Falkensee zu einem Freundschaftsspiel angetreten ist.

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