19. Februar 2022 / 11:48 Uhr

Ole Werner kann Rekord einstellen: Diese Bestmarke von Otto Rehhagel jagt der Werder-Trainer

Ole Werner kann Rekord einstellen: Diese Bestmarke von Otto Rehhagel jagt der Werder-Trainer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Werder-Trainer Ole Werner (links) jagt eine Bestmarke Otto Rehhagel.
Werder-Trainer Ole Werner (links) jagt eine Bestmarke Otto Rehhagel. © Getty Images/IMAGO (Nordphoto)
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Werder Bremens Trainer Ole Werner kann mit einem Erfolg in der 2. Liga mit Vereinslegende Otto Rehhagel gleichziehen und für eine Bestmarke sorgen. Der Gegner ist allerdings sehr unangenehm.

Ole Werner kann am Samstag mit Otto Rehhagel gleichziehen. Natürlich nicht bei den Titeln und natürlich noch nicht als Langzeittrainer von Werder Bremen. Aber mit einem Erfolg am Samstag (13.30 Uhr/Sky) gegen den Tabellenletzten FC Ingolstadt vor bis zu 15.000 Zuschauern kann der 33-Jährige nach bislang sieben Siegen in Serie den Bremer Startrekord der Werder-Legende aus der Saison 1980/81 egalisieren. "Es wäre vermessen, wenn wir bei seiner Verpflichtung in die Richtung gedacht hätten", sagte Bremens Leiter Profifußball Clemens Fritz am Donnerstag.

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Werner ist seit Ende November beim Zweitligisten im Amt. Seitdem gab es in sieben Begegnungen 21 Punkte. Statt Tabellen-Mittelfeld sind die Hanseaten als Zweiter mittlerweile der Aufstiegsfavorit. Und was soll da am Samstag gegen den Liga-Letzten vermeintlich noch schiefgehen? Der Bremer Coach träumt aber nicht von Bestmarken, sondern Werner warnt lieber. "Es ist ein absolutes Schlüsselspiel", sagte der Coach und erklärte: "Jeder ist sich über die unangenehme Aufgabe bewusst. Wir müssen nun beweisen, dass wir vom Kopf her gut im Spiel drin sind und Geduld haben."

Werner erklärt Duell mit Ingolstadt zum "Schlüsselspiel"

Denn auch wenn seine Mannschaft nur so vor Selbstbewusstsein strotzt, muss das beste Zweitliga-Rückrundenteam eine neue Herausforderung lösen. "Wir müssen das Tempo hochhalten und dürfen nicht in die Konter laufen", erklärte Werner. "Diese Aufgabe hatten wir so noch nicht und wird uns im weiteren Saisonverlauf noch einige Male erwarten. Jetzt müssen wir beweisen, dass wir es können."

Werner erinnerte an den 1. FC Nürnberg, der vor zwei Wochen mit 0:5 von den Schanzern vorgeführt wurde. "Es zeigt, dass es nicht möglich ist, anhand der Tabelle ein Ergebnis vorauszusagen", betonte der frühere Coach von Holstein Kiel. "Nürnberg kann ein Lied davon singen." Daher ernannte er das Match gegen den Aufsteiger mehrmals zu einem "Schlüsselspiel".

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Ducksch und Füllkrug verfügen über außergewöhnliche Qualitäten

Garanten waren in den vergangenen Wochen vor allem das Sturm-Duo Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug. Ducksch steht aktuell bei 13 Saisontoren, Füllkrug hat neun Treffer auf dem Konto. Seine beiden Angreifer verfügen über "außergewöhnliche Qualitäten", merkte Werner an. Als zu leicht ausrechenbar sieht er die Bremer deshalb allerdings nicht. "Dies wären wir nur, wenn wir immer die gleichen Lösungen hätten", sagte der Werder-Trainer.

Fehlen wird am Samstag der gelbgesperrte Leonardo Bittencourt. Auch hinter dem Einsatz von Marco Friedl (Oberschenkelprellung) gibt es noch ein kleines Fragezeichen. Dafür erteilte der Bremer Senat am Donnerstag die Erlaubnis, dass das Spiel gegen Ingolstadt vor 15.000 statt nur 10.000 Zuschauern stattfinden darf.

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