09. März 2021 / 23:45 Uhr

Oliveira lässt Porto jubeln: Ronaldo und Juventus scheitern nach Tor-Spektakel im Achtelfinale

Oliveira lässt Porto jubeln: Ronaldo und Juventus scheitern nach Tor-Spektakel im Achtelfinale

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Cristiano Ronaldo und Juventus Turin sind im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden.
Cristiano Ronaldo und Juventus Turin sind im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden. © IMAGO/Insidefoto/Sportimage
Anzeige

Für Cristiano Ronaldo und Juventus Turin ist die Champions-League-Saison frühzeitig zu Ende. Nach einer spektakulären Partie besiegten die Italiener den FC Porto zwar mit 3:2, wegen der Auswärtstorregel reichte dies allerdings nicht zum Viertelfinal-Einzug.

Cristiano Ronaldo und Juventus Turin haben das Viertelfinale der Champions League erneut verpasst. Nach einer 1:2-Hinspielniederlage gegen den FC Porto gab es im Achtelfinal-Rückspiel zwar in Überzahl einen spektakulären 3:2 (2:1, 0:1)-Sieg nach Verlängerung, aufgrund der Auswärtstorregel reichte den Italienern dieser Erfolg aber nicht. Für den schwachen Ex-Weltfußballer "CR7" und die Turiner war es bereits das zweite Achtelfinal-Aus in Serie. Sergio Oliveira (19./Foulelfmeter, 115.) traf doppelt für die aufopferungsvoll kämpfenden Portugiesen, Turin reichten Tore von Federico Chiesa (49., 63.) und Adrien Rabiot (117.) nicht.

Anzeige

Juve klopfte früh gefährlich an, Portos Torwart Agustin Marchesin entschärfte einen gefährlichen Kopfball von Alvaro Morata aber stark (4.). Zu einem Aufreger auf der anderen Seite kam es nach einer Viertelstunde: Nach Dauerdruck der Italiener ging Juve-Verteidiger Merih Demiral im eigenen Strafraum unbeholfen gegen Mehdi Taremi zu Werke. Schiedsrichter Björn Kuipers gab für den Zweikampf einen durchaus umstrittenen Elfmeter, den Oliveira sicher verwandelte (19.). Der frühe Nackenschlag für Ronaldo & Co., denn nun benötigte Juventus zwei Treffer, um sich in die Verlängerung zu retten.

Mehr vom SPORTBUZZER

Erst nach der Pause nahm die Mannschaft von Turin den Faden der Anfangsminuten wieder auf. Chiesa traf nach Zuspiel von Ronaldo mit einem schönen Abschluss zum Ausgleich (49.), der über beide Spiele den Anschluss bedeutete. Für Porto wurde es nun bitter, denn nur fünf Minuten später sah Taremi wegen Ballwegschlagens (!) die Gelb-Rote Karte - der Iraner war nur zwei Minuten zuvor verwarnt worden. Augenblicke später rettete Pepe in allerhöchster Not gegen Chiesa, der schon im Hinspiel getroffen hatte (56.). Der italienische Nationalspieler blieb die Nemesis der Portugiesen und schockte die Gäste mit seinem zweiten Treffer (64.) - der bedeutete, dass es trotz eines späten und spektakulären Lattenkrachers von Juan Cuadrado (90.+3.) in die Verlängerung ging.

In der Extrazeit definierten sich beide Mannschaften über den Kampf, es kam zu wenigen Torraumszenen, dafür zu mehreren zunehmend emotionalen Zweikämpfen. Die Partie nahm sich immer mehr Pausen - auch, weil häufiger Spieler angeschlagen am Boden lagen. Juve war besser, die wohl beste Möglichkeit hatte Ronaldo, der allerdings vom herauseilenden Marchesin mit fairen Mitteln gestoppt wurde (102.). Die zweite Hälfte der Verlängerung wurde deutlich hochklassiger: Der Ex-Schalker Weston McKennie verschuldete am eigenen Strafraum einen Freistoß, den Oliveira (115.) unter der Mauer hindurch zum vorentscheidenden 2:2 verwandelte. Das direkt folgende Tor von Rabiot (117.) hatte zwar an diesem Abend einen Juve-Sieg zur Folge, in Summe bedeutete es jedoch das Weiterkommen der Portugiesen.