02. April 2020 / 11:49 Uhr

Bayern-Vorstand Kahn sieht Corona-Krise als Chance: "Umkehr von Überhitzung zu mehr Maß"

Bayern-Vorstand Kahn sieht Corona-Krise als Chance: "Umkehr von Überhitzung zu mehr Maß"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Oliver Kahn sieht in der Corona-Krise durchaus auch Chancen für den FC Bayern und den Fußball insgesamt.
Oliver Kahn sieht in der Corona-Krise durchaus auch Chancen für den FC Bayern und den Fußball insgesamt. © Getty
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Der neue Bayern-Vorstand Oliver Kahn sieht die Chance, dass der deutsche Rekordmeister gestärkt aus der Corona-Krise herausgehen kann.

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Der neue Vorstand Oliver Kahn sieht die Chance, dass der FC Bayern München gestärkt aus der Krise hervorgehen kann, die von der aktuellen Coronavirus-Pandemie auch im Fußball ausgelöst wurde. Das sagte der 50-Jährige dem Mitgliedermagazin "51" in einem Interview.

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Eine Krise sei "immer ein Resilienz-Test", erklärte Kahn: "Sie zeigt, wie wir als Klub und alle Beteiligten mit dieser Veränderung umgehen. Gelingt es uns, solche Schocks zu absorbieren, besteht eine große Chance, gestärkt aus der Krise hervorzugehen", sagte Kahn. Der Fußball müsse demnach also beweisen, wie widerstandsfähig er in der schwierigen Corona-Zeit ist.

Kahn: Bayern hat Team gegründet, um Corona-Folgen zu koordinieren

"Es gibt auch eine Welt nach Corona. Wir werden durch diese Krise unsere Einstellung in vielen Lebensbereichen ändern. Für den Fußball könnte das eine Umkehr von seiner chronischen Überhitzung zu mehr Maß bedeuten", sagte Kahn.

Der 50-Jährige berichtete von "täglichen virtuellen Meetings" im Verein und der Gründung eines internen Teams, "das die besonderen Anforderungen an diese ungewohnte Situation koordiniert".

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Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte zuvor erklärt, dass die Corona-Krise Auswirkungen auf die Transfer-Aktivitäten des FCB nehmen könnte. "Keiner weiß heute genau, wie sich die Corona-Krise in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter auf den Fußball auswirken wird. Daher haben wir das Thema Neuzugänge erst einmal auf 'Hold' gestellt", sagte Rummeniggein einem Interview mit den Tageszeitungen tz und Münchner Merkur.