20. Februar 2018 / 18:26 Uhr

Olivier Giroud: "BVB-Wechsel war aus finanzieller Sicht am interessantesten"

Olivier Giroud: "BVB-Wechsel war aus finanzieller Sicht am interessantesten"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fast wäre Olivier Giroud zu Borussia Dortmund gewechselt. Am Ende entschied er sich für Chelsea.
Fast wäre Olivier Giroud zu Borussia Dortmund gewechselt. Am Ende entschied er sich für Chelsea. © imago
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Der Frankreich-Star stand dicht vor einer Leihe zu Borussia Dortmund - entschied sich dann aber für den FC Chelsea. Nun hat er sich zum Transfer-Wirrwarr geäußert.

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Fast wäre Olivier Giroud im Januar beim BVB gelandet, doch dann kam alles ganz anders. Der Franzose war schon als Nachfolger von Pierre-Emerick Aubameyang auserkoren, der zu Girouds Klub FC Arsenal gewechselt war. Am Ende aber wechselte der 31-Jährige zum FC Chelsea - und machte so den Weg frei für Michy Batshuayi, der stattdessen der neue BVB-Stürmer wurde - und total einschlug.

Warum aber scheiterte der Wechsel von Giroud zum BVB? Angeblich nicht, weil Dortmund zu wenig Geld zahlen wollte. "Dortmund war aus finanzieller Hinsicht das interessanteste Vorhaben", sagte Giroud in einem Interview mit France Football. „Nach Dortmund zu gehen wäre am einfachsten gewesen. Arsenal wäre glücklich, Dortmund auch“, sagte Giroud, der fünfeinhalb Jahre für die Gunners spielte, ehe er im Winter für 17 Millionen Euro zum Londoner Rivalen wechselte.

"Es hätte sich nichts geändert"

Doch einen Haken hatte die Sache: Der BVB wollte Giroud nur ausleihen - und nicht kaufen, wie Chelsea. Wegen der großen Konkurrenzsituation mit Aubameyang und Lacazette wollte Giroud aber nicht mehr ins Emirates zurück. Giroud: „Chelsea war ein fester Transfer, nicht nur eine Leihe wie bei Dortmund. Wenn ich dorthin gegangen wäre, hätte sich nichts geändert. Ich hätte das Problem nur weiter nach hinten geschoben."

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Nun stürmt Giroud für Chelsea - und überzeugte gerade beim 4:0 im FA Cup über Hull City mit einem Tor und zwei Vorlagen. An der Stamford Bridge ersetzte der erfahrene Stürmer Michy Batshuayi, der an Dortmund verliehen wurde und in seinen ersten drei Spielen schon fünf Tore schoss. Für Batshuayi sicherte sich Dortmund allerdings keine Kaufoption. Droht Giroud im Sommer also auch ein Dreikampf bei den Blues? Immerhin haben die Londoner mit Alvaro Morata noch einen dritten Topstürmer unter Vertrag.