20. Juli 2021 / 20:58 Uhr

Von Dani Olmo bis Matheus Cunha: Diese 22 Bundesliga-Spieler sind bei Olympia dabei

Von Dani Olmo bis Matheus Cunha: Diese 22 Bundesliga-Spieler sind bei Olympia dabei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dani Olmo, Max Kruse und Matheus Cunha gehören zu den Bundesliga-Spielern, die bei Olympia aktiv sind.
Dani Olmo, Max Kruse und Matheus Cunha gehören zu den Bundesliga-Spielern, die bei Olympia aktiv sind. © IMAGO/Hartenfelser/Agencia EFE/Aleksandar Djorovic/Imaginechina-Tuchong/Montage
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Zahlreiche Bundesliga-Vereine müssen in der Vorbereitung auf die neue Saison auf Stars verzichten, die bei den Olympischen Spielen in Japan um Medaillen kämpfen. Nur der deutsche Kader wartet mit bekannten Gesichtern auf, auch bei den Top-Favoriten Spanien und Brasilien sind aus Deutschland geläufige Profis dabei.

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Nach der Europameisterschaft ist vor den Olympischen Spielen. Im Vergleich zur Mammut-EM mit 24 Mannschaften ist das Fußball-Turnier in Japan mit "nur" 16 Teams etwas abgespeckter unterwegs, nichtsdestotrotz sind auch bei den Spielen wieder einige Profis aus der deutschen Bundesliga dabei. Nicht nur der deutsche Kader um die Leitwölfe Maximilian Arnold (27) und Max Kruse (33) sei hier erwähnt (16 der 18 Spieler kicken bei Bundesliga-Vereinen, nur die Ersatztorhüter Svend Brodersen vom FC Yokohama und Luca Plogmann von Werder Bremen nicht), sondern auch beispielsweise das brasilianische Aufgebot mit drei Aktiven, die in der ersten deutschen Liga unter Vertrag stehen. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick über das Bundesliga-Kolorit bei Olympia.

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Japan (Gruppe A)

Der japanische Olympia-Coach Akinobu Yokouchi setzt in seinem Aufgebot auf zwei Spieler, die im deutschen Fußball aktiv sind: Während Stuttgarts Defensiv-Abräumer Wataru Endo (28) genau wie der frühere Hannoveraner Hiroki Sakai einer von drei Spielern ist, die vor dem 1. Januar 1997 geboren wurden, gehört Neuzugang Ao Tanaka von Zweitligist Fortuna Düsseldorf mit seinen 22 Jahren zur jungen Garde, die unter anderem auch den Ex-Bielefelder Ritsu Doan und Real-Madrid-Juwel Takefusa Kubo umfasst.

Frankreich (Gruppe A)

Die bekanntesten Namen im französischen Kader sind Oldie André Pierre Gignac (35) und Weltmeister Florian Thauvin (28), der in diesem Sommer ablösefrei zu Gignac und dem mexikanischen Erstligisten Tigres (Bayerns Finalgegner bei der Klub-WM zu Beginn des Jahres) gewechselt ist. Olympia-Coach Sylvain Ripoll baut aber auch auf einen Bundesliga-Profi: Der defensive Mittelfeldspieler Lucas Tousart (24) wurde von Hertha BSC abkommandiert und fehlt den Berlinern in der Saisonvorbereitung und wahrscheinlich auch in der ersten Runde des DFB-Pokals, in der Hertha am 8. August auf den SV Meppen trifft.

Spanien (Gruppe C)

Gleich sechs Spieler finden sich im olympischen Kader von Luis de la Fuente wieder, die bereits die Europameisterschaft der Männer in den Beinen haben - neben Barcelona-Juwel und EM-Shootingstar Pedri sowie Torwart Unai Simon auch Dani Olmo von RB Leipzig. Bitter für RB, dass der wichtige Offensivmann damit sowohl den Beginn als auch den Abschluss der Vorbereitung verpasst und - bei einem zu erwartenden Einzug der hochkarätig besetzten Iberer in die K.o.-Runde - auch den Saisonstart im Pokal. Leipzig gastiert unter Neu-Trainer Jesse Marsch am 7. August wohl ohne den 23-jährigen Olmo beim SV Sandhausen.

Brasilien (Gruppe D)

Im Kader von Titelverteidiger Brasilien fehlt diesmal (anders als vor fünf Jahren in Rio de Janeiro) Superstar Neymar. Dennoch ist das Aufgebot des deutschen Auftakt-Gegners nicht zu verachten: Zu international bekannten Stars wie Barcelona-Legende Dani Alves (38, inzwischen beim FC Sao Paulo), Diego Carlos (28, FC Sevilla) oder Everton-Stürmer Richarlison (24) gesellen sich auch drei Bundesliga-Spieler, deren Olympia-Abstellungen für ihre Klubs allerdings verkraftbar sein dürften. Denn Angreifer Matheus Cunha (22) gilt bei Hertha BSC trotz oftmals starker Leistungen als Verkaufskandidat, während Paulinho (21, Bayer 04 Leverkusen) nach seinem Kreuzbandriss und Reinier (19, Borussia Dortmund) wegen des Überangebots an BVB-Offensivkräften zumindest derzeit eher als Ergänzungsspieler durchgehen.