22. Juni 2020 / 13:13 Uhr

Wegen Olympia-Verschiebung: Japan zieht Kandidatur für Frauen-Fußball-WM 2023 zurück

Wegen Olympia-Verschiebung: Japan zieht Kandidatur für Frauen-Fußball-WM 2023 zurück

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kein Titel in Japan: Die Frauen-Fußball-WM 2023 wird nicht im Olympia-Land von 2021 stattfinden.
Kein Titel in Japan: Die Frauen-Fußball-WM 2023 wird nicht im Olympia-Land von 2021 stattfinden. © Sebastian Gollnow/dpa
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Die Frauen-Fußball-WM 2023 wird nicht in Japan stattfinden. Das gab das Organisationskomitee bekannt. Einer der Gründe liegt in der Olympia-Verschiebung durch das Coronavirus.

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Japan hat seine Kandidatur zur Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023 zurückgezogen. Das bestätigte am Montag der Fußball-Weltverband FIFA. Der japanische Verband begründete den kurzfristigen Rückzug mit der verlegten Austragung der Olympischen Spiele in Tokio ins Jahr 2021 und mit den Folgen der Corona-Pandemie.

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Das FIFA-Council entscheidet an diesem Donnerstag über den WM-Ausrichter. Nachdem bereits Brasilien seine Bewerbung zurückgezogen hatte, gibt es mit der gemeinsamen Kandidatur von Australien und Neuseeland sowie Kolumbien nur noch zwei Bewerber. Australien/Neuseeland hatte bei der FIFA-Evaluierung die deutlich besseren Noten erhalten und ist nun großer Favorit auf den Zuschlag.

Entscheidung nach sorgfältiger Abwägung

„Die Entscheidung, sich aus der Kandidatur zurückzuziehen, wurde nach sorgfältiger und gründlicher Abwägung sowohl im japanischen Bewerbungskomitee als auch im JFA-Exekutivkomitee getroffen“, heißt es in einem Schreiben des nationalen Verbandes. Japan ist das bislang einzige Land, dass WM-Titel in allen Altersklassen der Mädchen und Frauen gewonnen hat.

Das Bewerbungskomitee sicherte dem künftigen WM-Ausrichter seine volle Unterstützung zu. „Japan wird mit der FIFA und dem Gastgeberland bzw. den Gastgeberländern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass der Frauenfußball in der Welt weiter voranschreitet, expandiert und ein höheres Niveau erreicht“, hieß es.