14. September 2020 / 13:10 Uhr

Bericht: Olympique Lyon gibt Angebot für Pollersbeck ab – HSV-Keeper könnte Schnäppchen werden 

Bericht: Olympique Lyon gibt Angebot für Pollersbeck ab – HSV-Keeper könnte Schnäppchen werden 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Julian Pollersbeck wurde beim HSV zum dritten Torwart degradiert. Wechselt er nun nach Frankreich?
Julian Pollersbeck wurde beim HSV zum dritten Torwart degradiert. Wechselt er nun nach Frankreich? © Michael Freitag/Pool via xim.gs
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Beim Hamburger SV wurde Julian Pollersbeck gerade zur Nummer 3 degradiert - auch, weil er "vielleicht ein wenig HSV-müde" sei, wie Trainer Daniel Thioune erklärte. Nun soll abgeblich der französische Traditionsverein Olympique Lyon ein Angebot für den 26-Jährigen abgegeben haben.

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Der französische Erstligist Olympique Lyon ist nach Informationen der Fachzeitung L’Équipe an einer Verpflichtung von Julian Pollersbeck interessiert. Der 26 Jahre alte Schlussmann steht beim Zweitligisten Hamburger SV zwar noch bis 2021 unter Vertrag, wurde von HSV-Trainer Daniel Thioune aber kürzlich zur Nummer drei degradiert. Nach Informationen der französischen Zeitung soll der diesjährige Champions-League-Halbfinalist aus Lyon dem HSV eine Ablöse in Höhe von 500 000 Euro angeboten haben.

Für dieselbe Summe ist Olympiques bisherige Nummer zwei, Ciprian Tatarusanu, zum AC Mailand gewechselt. Die Rolle des 34 Jahre alten rumänischen Ersatzmannes hinter Stammtorhüter Anthony Lopes (29) könnte Pollersbeck einnehmen, hieß es in dem Bericht weiter.

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Allerdings erscheint fraglich, ob die Hanseaten den U21-Europameister von 2017 für die angeblich gebotene Summe ziehen lassen würden. Schließlich hatten die Hamburger den Schlussmann zur Saison 2017/18 für kolportierte 3,5 Millionen Euro Ablöse vom 1. FC Kaiserslautern verpflichtet und müssten dann einen weiteren Keeper holen.

Pollersbeck sei "vielleicht ein wenig HSV-müde", hatte Thioune erklärt. Seinen Stammtorhüter hat der neue Mann an der Seitenlinie beim Traditionsklub aber noch nicht gefunden. Ob nun Daniel Heuer Fernandes oder Tom Mickel die Nummer eins im Tor sein wird, ließ Thioune offen. "Es war die Entscheidung eher gegen Julian und noch nicht für einen der beiden", sagte der 46 Jahre alte Trainer. Als eine Herausforderung sieht er dabei, wenn man "Person und Sache voneinander trennen muss".