23. März 2018 / 18:14 Uhr

Olympique Marseille darf keine Fans zu RB Leipzig mitbringen

Olympique Marseille darf keine Fans zu RB Leipzig mitbringen

Robert Nößler/dpa
Leipziger Volkszeitung
Der Kader von Olympique Marseille...
Die Spieler von Olympique Marseille müssen in Leipzig ohne eigene Fans auskommen. © imago/Revierfoto
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Die UEFA hat Olympique Marseille wegen Pyrotechnik-Vergehen der Fans zu einer Geldstrafe und Zuschauerausschluss verurteilt. Betroffen davon ist auch das Europa-League-Viertelfinale bei RB Leipzig.

Marseille/Leipzig. Olympique Marseille muss im Auswärtsspiel des Europa-League-Viertelfinals am 5. April bei RB Leipzig auf seine Fans verzichten. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) ahndete damit das Fehlverhalten von Olympique-Fans beim Achtelfinal-Rückspiel gegen Athletic Bilbao am 15. März in Spanien. Die Anhänger hatten beim 2:1-Erfolg ihres Teams unter anderem Pyrotechnik abgebrannt.

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Laut dem bereits am Donnerstag veröffentlichten Urteil darf Marseille für die nächsten zwei Auswärtsspiele auf UEFA-Ebene keine Tickets an die eigenen Anhänger verkaufen. Zudem muss der neunmalige französische Meister eine Geldstrafe von 30.000 Euro zahlen. Das Rückspiel gegen die Sachsen findet am 12. April in Marseille statt.

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Ticketverkauf gestartet

Der phasenweise Ticketverkauf für das RB-Heimspiel hat am Donnerstag begonnen. Der freie Karten-Vorverkauf startet am kommenden Montag. Mit einem Sonderangebot will der aktuelle Bundesliga-Sechste vor allem Studenten ins Stadion locken. Sie zahlen nur zehn Euro Eintritt.

Beim letzten Euro-League-Heimspiel gegen Zenit St. Petersburg gab es mit nur 19.877 Zuschauern in der Red-Bull-Arena eine Minuskulisse. Einige der rund 600 Gästefans aus Russland sorgten dabei mit freien Oberkörpern bei frostigen Temperaturen für besonderes Aufsehen.

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RB Leipzig - FC Zenit St. Petersburg (2:1) Zur Galerie
RB Leipzig - FC Zenit St. Petersburg (2:1) © Getty Images

Mateschitz fände Leipzig gegen Salzburg „tolle Geschichte“

Red-Bull-Konzernchef Dietrich Mateschitz träumt unterdessen schon von einem Duell zwischen den Vereinen aus Leipzig und Salzburg in der Euro League. „Das wäre für alle in der Familie eine tolle Geschichte, interessant und lustig. Es wäre gut für Sport und Entertainment“, sagte er in einem Interview mit den „Salzburger Nachrichten“. Der österreichische Meister wird genau wie die Leipziger von Red Bull gesponsert, firmiert in der Europa League aber als FC Salzburg.

Die vom gebürtigen Leipziger und ehemaligen Mainzer Bundesliga-Profi Marco Rose trainierten Salzburger treffen im Viertelfinale der Europa League auf Lazio Rom. Wer das Duell gewinnen würde, weiß Mateschitz nicht. Aber er glaubt, dass sich „Leipzig wohl warm anziehen“ müsste.

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