01. April 2021 / 14:48 Uhr

Opa - Der Holstein-Blog: Holstein Kiel bangt vor Top-Spiel um Janni Serra

Opa - Der Holstein-Blog: Holstein Kiel bangt vor Top-Spiel um Janni Serra

Andreas Geidel
Der Einsatz von KSV-Angreifer Janni Serra ist fraglich.
Der Einsatz von KSV-Angreifer Janni Serra ist fraglich. © Uwe Paesler
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Der 23-Jährige hat sich nach einem Trainingszweikampf am Knie verletzt – Einsatz an der Castroper Straße ungewiss

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Die Spieler des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel scharren mit den Füßen. Auch bei Störche-Cheftrainer Ole Werner regiert die Vorfreude, nach 26-tägiger Corona- und Länderspielpause am Sonnabend (13 Uhr) wieder ins Geschehen eingreifen zu können. Und das noch gleich mit dem Top-Spiel beim Spitzenreiter VfL Bochum (51 Zähler). „Diese Duelle sind das Salz in der Suppe“, so der 32-Jährige. Allerdings verdirbt eine Personalie möglicherweise den guten Vorgeschmack beim Tabellenvierten (46 Punkte, zwei Spiele Rückstand). Denn hinter dem Einsatz von Mittelstürmer Janni Serra steht ein dickes Fragezeichen. Der 23-Jährige hat sich nach einem Trainingszweikampf am Knie verletzt – Einsatz an der Castroper Straße ungewiss.

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Derweil ist Jannik Dehm wieder eine Option für die Startelf. Der Rechtsverteidiger war nach verlängerter Corona-Isolation am Montag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Jannik geht es von Tag zu Tag besser“, berichtete Werner in der virtuellen Pressekonferenz am Donnerstagmittag. Alternativen für den 24-Jährigen sind Phil Neumann und Aleksandar Ignojovski.

Insgesamt wartet auf die beste Abwehr der Liga, die in ihren bislang zwölf Auswärtspartien (nur eine Niederlage bei sechs Siegen) erst acht Gegentreffer kassierte, im Ruhrgebiet eine besondere Herausforderung. „Unsere Defensive steht vor einer der schwierigsten Aufgabe dieser Saison. Die Bochumer Offensive verfügt bekanntlich über eine außergewöhnliche Geschwindigkeit“, so Werner, der dem Spitzenreiter eine exquisite Mischung aus individueller Qualität und klarer Strategie auf dem Rasen bescheinigt.

Respekt ja, mehr aber auch nicht – mit dieser Einstellung gehen die Kieler zum Auftakt des April-Marathons mit sieben Begegnungen binnen 22 Tagen das Spitzenspiel am Sonnabend an. Wohl wissend, dass der VfL bislang drei Heimniederlagen kassiert hat. Und dies samt und sonders gegen Mannschaften aus den aktuellen Top 5 (HSV, KSV und Fürth). Daraus eine mögliche Anfälligkeit des Tabellenführers mag Werner indes nicht ablesen: „Eine Systematik kann ich da nicht erkennen. Ich halte ohnehin nicht viel von Heim- und Auswärtsstatistiken.“

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