07. November 2019 / 19:28 Uhr

Opa - Der Holstein-Blog: HSV in Kiel ohne echte Derby-Siegchance

Opa - Der Holstein-Blog: HSV in Kiel ohne echte Derby-Siegchance

Andreas Geidel
Die Denkedrans singen live vor dem Heimspiel gegen den HSV.
Die Denkedrans singen live vor dem Heimspiel gegen den HSV. © Paesler
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Wie beim 3:0-Triumph der Störche im Vorjahr: "Denkedrans" singen die KSV-Hymne am Sonnabend live im Holsteinstadion 

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Manege frei, hier kommen Holstein Kiel und der Hamburger SV. Das große Nordderby in der Zweiten Fußball-Bundesliga. Mit Anekdoten im Überfluss aus der Vergangenheit mit Heroen wie Uwe Seeler bei den Rothosen oder Henry Peper zwischen den Störche-Pfosten. Und zwei grandiosen Kieler Erfolgen in der vergangenen Saison.

„Keine andere Stadt, keine andere Liebe, kein anderer Verein ...“ - die KSV-Hymne der „Denkedrans“ war dabei der überragende Begleit-Song. Und überhaupt: Der nordische Fünfer um Drummer Andy, der früher mit Kochlöffeln das Trommelfell seiner Mutter malträtierte, Keyboarder Martin, der wegen fehlender Notenkenntnisse die Spielfolgen seiner Tasten nummerieren musste, Matze (Vocals/Gitarre), Dr. Jan (Vocals/Gitarre) und Bassist Simon avancierte zum guten Omen der Störche. Denn heizten die „Denkedrans“ live im Holsteinstadion die Stimmung auf den Rängen an, verlor die KSV bislang kein einziges Spiel. Wie auch beim letzten HSV-Auftritt an der Förde, als die Volkspark-Truppe kurz vor Weihnachten 2018 mit einem 1:3 im Gepäck den knallharten Heimweg antreten musste.

Gemeinsame Sache machten die „Denkedrans“ und Holstein auch am 3. August 2018. Die Störche fegten abends den HSV vor knapp 60.000 Zuschauern mit 3:0 aus deren eigenem Stadion. Und die Punk-Rocker brachten tagsüber ihr jüngstes Album „Acker Rock Royal“ auf den Markt. „Keine andere Stadt, keine andere Liebe, kein anderer Verein ...“

Am kommenden Sonnabend (13 Uhr) ist es wieder soweit: Tabellenführer HSV zu Gast im ausverkauften Holsteinstadion. Und wer animiert live vor dem Anpfiff? Natürlich die „Denkedrans“. Kann da noch etwas schiefgehen?

Jan jedenfalls sagt einen 3:0-Triumph der Blau-Weiß-Roten von der Förde voraus. Jawoll! Für diesen Fall stünde der Statik des ehrwürdigen Gemäuers am Westring ein echter Härtetest bevor. Selbst der Ex-Störche- und Ex-HSV-Sportchef Ralf Becker hat in der Hamburger „Mopo“ das Holsteinstadion mit angemessenem Respekt beschrieben. „Es herrscht eine besondere Atmosphäre dort. Das Stadion ist etwas älter, das hat alles noch etwas Ursprüngliches. Es ist wie vor 20 Jahren. Ein besonderes Flair, aber eher etwas für Nostalgiker, mit Hochglanz hat das nichts zu tun. Aber da oben im Norden ist ja alles etwas rauer und windiger. Da musst du dagegen halten, da musst du dich schmutzig machen.“

Die Denkedrans.
Die Denkedrans. ©
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Das passende Ambiente natürlich auch für die „Denkedrans“. „Keine andere Stadt, keine andere Liebe, kein anderer Verein ...“ Dass die Rock-Kapelle am Abend des kommenden Sonnabend zusammen mit dem gleichaltrigen Holstein-Fanklub „Die Elite“ ihr 20-jähriges Bestehen in der Kieler „Räucherei“ (Anstoß ca. 20 Uhr) feiert, macht diesen 9. November 2019 mal so richtig rund.

PS: Und sollte doch das sportlich Unwahrscheinliche eintreten, helfen die von Lokalpatriotismus zeugenden Textzeilen der „Denkedrans“ über den Schmerz hinweg. „Wer euch nur beim Sieg zur Seite steht, hat nicht verstanden, worum es wirklich geht. Mit euch zu feiern und zu leiden, auszuscheiden oder aufzusteigen – hier zählt nur ein einziger Satz, auf den Rängen und auf dem Platz: Keine andere Stadt, keine andere Liebe, kein anderer Verein ...“

Manege frei für Holstein: Hier kommt das Nordderby!

Die Denkedrans

Opas Holstein-Talk bei Fritten-Andy - Heute zu Gast: Uwe Schwenker

Diese Spieler haben Holstein Kiel in der Vergangenheit geprägt:

Sven Boy trug zwar auch das Trikot von Eintracht Braunschweig, Greuther Fürth und Arminia Bielefeld, aber die mit Abstand längste Amtszeit verbrachte der Verteidiger bei Holstein Kiel. Zwischen 2004 und 2010 bestritt Boy für die Störche 146 Spiele und erzielte sechs Tore. Zur Galerie
Sven Boy trug zwar auch das Trikot von Eintracht Braunschweig, Greuther Fürth und Arminia Bielefeld, aber die mit Abstand längste Amtszeit verbrachte der Verteidiger bei Holstein Kiel. Zwischen 2004 und 2010 bestritt Boy für die Störche 146 Spiele und erzielte sechs Tore. ©
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