27. Dezember 2020 / 10:52 Uhr

Opa - Der Holstein-Blog: Zehnjahres-Rückblick lässt Kieler Träume reifen

Opa - Der Holstein-Blog: Zehnjahres-Rückblick lässt Kieler Träume reifen

Andreas Geidel
Janni Serra jubelt mit Finn Porath (re.) und Jae Sung Lee (li.).
Janni Serra jubelt mit Finn Porath (re.) und Jae Sung Lee (li.). © dpa/Uwe Anspach
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Ruhm und Ehre für die Störche. Noch aber liegen 21 Hürden mit schier unendlich vielen Unwägbarkeiten bis zur Realisierung eines Traumes

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Die Abstimmung im KN-Sportbuzzer über den aktuellen Lieblingsspieler des Fußball-Zweitliga-Spitzenreiters Holstein Kiel fiel deutlich aus: Sieger ist der 33-jährige Holstein-Heimkehrer Fin Bartels, dessen Spitzname spätestens seit seinem galaktischen Tor des Jahres gegen den 1. FC Nürnberg „Flying Fin“ (Kurzform: „FF“) lautet. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Keeper Ioannis Gelios (28), die „Bank von Kiel“, sowie der südkoreanische Export-Schlager Jae-Sung Lee (28), dessen stetig wachsende „Winnetou“-Mähne mehr und mehr zum Symbol des Störche-Erfolges reift.

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Wenn das Fachblatt „kicker“ seine Mannschaft der bisherigen Saison nominiert, geht es weniger um Sympathien denn um reale sportliche Fakten. Und auch unter diesen Gesichtspunkten zählen Gelios, Lee und Bartels zur VIP-Elf der ersten 13 Spieltage im Bundesliga-Unterhaus. Komplettiert wird das Kieler Quartett durch Abwehrchef und Kapitän Hauke Wahl. Übrigens: Kein anderer Klub stellte vier Akteure …

Euer bisheriger Holstein-Spieler der Saison 2020/21.

Platz eins geht an Fin Bartels: Stolze 357 Stimmen erhielt der 33-jährige Rückkehrer von Euch - Das sind 42,7 Prozent. Zur Galerie
Platz eins geht an Fin Bartels: Stolze 357 Stimmen erhielt der 33-jährige Rückkehrer von Euch - Das sind 42,7 Prozent. ©

Ruhm und Ehre für die Störche. Noch aber liegen 21 Hürden mit schier unendlich vielen Unwägbarkeiten bis zur Realisierung eines Traumes, dessen magisches Wort bisher nur Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer in den „Kieler Nachrichten“ im Klartext formuliert hat: er wünscht sich an Weihnachten 2020 den Aufstieg der KSV Holstein im Frühjahr 2021.



Hoffnung auf das Wunder von der Förde macht der Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre – zumindest aus statistischer Sicht. Von allen Tabellenführern nach 13 Spieltagen waren am Ende der jeweiligen Saison nur Erzgebirge Aue (2010/11) und der HSV (2018/19) als Fünfter beziehungsweise Vierter aus den Top-3-Plätzen abgestürzt.

Die Liste der Tabellenführer nach 13 Spieltagen:

2010/11: Erzgebirge Aue (30 Punkte), am Ende der Serie Fünfter (56 Punkte).

2011/12: Fortuna Düsseldorf (31 Punkte), am Ende Relegationsplatz drei (62 Punkte).

2012/13: Eintracht Braunschweig (31 Punkte), am Ende direkter Aufstiegsplatz zwei (67 Punkte).

2013/14: 1. FC Köln (27 Punkte), am Ende Meister (68 Punkte).

2014/15: FC Ingolstadt (27 Punkte), am Ende Meister (64 Punkte).

2015/16: RB Leipzig (26 Punkte), am Ende direkter Aufstiegsrang zwei (67 Punkte).

2016/17: Eintracht Braunschweig (27 Punkte), am Ende Relegationsplatz drei (66).

2017/18: Fortuna Düsseldorf (30 Punkte), am Ende Meister (63 Punkte).

2018/19: Hamburger SV (27), am Ende Vierter (56 Punkte).

2019/20: Arminia Bielefeld (28 Punkte), am Ende Meister (68 Punkte).

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2020/21: Holstein Kiel (28 Punkte), am Ende ...

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