08. Dezember 2019 / 19:22 Uhr

Optik Rathenow erarbeitet sich einen Punkt

Optik Rathenow erarbeitet sich einen Punkt

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Ingo Kahlisch war mit der Schiedsrichter-Leistung in Halberstadt absolut nicht einverstanden. © Christoph Laak
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Regionalliga Nordost: Die Mannschaft von Trainer Ingo Kahlisch trennt sich vom VfB Germania Halberstadt 1:1-unentschieden.

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Nach dem 1:1-Unentschieden seines FSV Optik Rathenow in der Fußball-Regionalliga beim VfB Germania Halberstadt ärgerte sich Optik-Trainer Ingo Kahlisch maßlos. Doch nicht die Leistung seiner Mannschaft machten dem Rathenower Coach zu schaffen, sondern Schiedsrichter Martin Bärmann zog den Zorn Kahlischs auf sich. „Er hat absolut schlecht gepfiffen. Wir hätten zwei Elfmeter bekommen müssen. Klarer geht es ja kaum. Dazu hat er mit Karten in der zweiten Halbzeit um sich geschmissen. Und das in einem Spiel, welches das gar nicht her gab“, echauffierte sich Kahlisch.

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Sportlich hatte seine Mannschaft eine starke Leistung beim Tabellennachbarn gezeigt. Zwar übernahmen die Vorharzer optisch die Kontrolle auf dem Platz, aber Rathenow ließ hinten zunächst nur wenig anbrennen und sorgte immer wieder für Nadelstiche. Nach einer Flanke von Kevin Adewumi kam Caner Özcin im Halberstädter Strafraum an den Ball und schob überlegt zum 0:1 ein (18.). Nur kurze Zeit später hatte Optik Glück, als Batikan Yilmaz per Kopf die Latte traf.

Direktabnahme führt zum Ausgleichstreffer

Und es ging munter auf beiden Seiten weiter. Paul Grzega köpfte den Ball nach einer Ecke über das Rathenower Gehäuse und auf der Gegenseite schoss Glody Zingu denkbar knapp am Tor der Hausherren vorbei, so dass es mit dem knappen Vorsprung aus Rathenower Sicht zum Halbzeittee ging. Kurz nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber dann zum Ausgleich. Eine Flanke nahm Grzega direkt und traf sehenswert zum 1:1-Ausgleich (49.) in den Torwinkel. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Mannschaften suchten die Entscheidung. Kurz nach seiner Einwechslung stand Süleyman Kapan vollkommen frei im Strafraum des VfB, brachte den Ball aber nicht am stark reagierenden Florian Sowade vorbei.

Danach ereigneten sich dann beide eingangs erwähnte Elfmeterszenen. Erst wurde Leon Hellwig nach einer kurzen Ecke von den Beinen geholt, ehe Glody Zingu regelrecht zu Boden gerissen wurde. „Bei Leon hört man es bis draußen klappern und der pfeift nicht. Wenn ich mich da an den Elfmeter gegen uns im Spiel gegen Chemie Leipzig erinnere, kann man einfach nur den Kopf schütteln“, erklärte Kahlisch.

Optik empfängt noch den SV Lichtenberg 47

Dessen Mannschaft hatte in einer turbulenten Schlussphase den Sieg aber noch einmal auf dem Fuß. Kevin Adewumi, den die Halberstädter nur selten in den Griff bekamen, lief alleine auf das Gehäuse der Gastgeber zu, überwand mit seinem Schuss auch Germania-Keeper Sowade, scheiterte aber am Pfosten. Nachdem Lucas Hiemann dann auch den letzten Schuss von Dennis Blaser entschärft hatte, stand die Punkteteilung fest.

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„Mit der Leistung der Mannschaft bin ich zufrieden. Allerdings hatten wir das 2:1 auch mehrfach auf dem Fuß und müssen solche Dinger dann auch einfach mal rein machen. Die Mannschaft hat aber gezeigt, dass sie lebt. Die Jungs haben richtig geackert, das ist das Wichtigste“, so Ingo Kahlisch, der mit seinem Team am kommenden Samstag nun zum letzten Spiel des Jahres den SV Lichtenberg 47 empfängt. „Das ist für uns dann ein kleines Endspiel, dass wir natürlich unbedingt gewinnen wollen“, verrät der Rathenower Trainer.

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