12. Mai 2019 / 18:36 Uhr

Optik Rathenow lässt sich auswärts auskontern

Optik Rathenow lässt sich auswärts auskontern

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Leon Hellwig hatte in Nordhausen den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgt. © Christoph Laak
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Regionalliga Nordost: Rathenower unterliegen beim FSV Wacker Nordhausen mit 1:3.

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Die Siegesserie des FSV Optik Rathenow ist gerissen. Beim FSV Wacker Nordhausen unterlag die Kahlisch-Truppe am 33. Spieltag der Regionalliga, nach einer über weite Strecken ordentlichen Leistung, mit 1:3. Da der Tabellenletzte aus Bautzen beim FC Oberlausitz Neugersdorf mit 1:5 unter die Räder kam, bleiben die Rathenower daher zumindest auf dem 17. Platz und dürfen weiterhin vom Klassenerhalt träumen – auch wenn sie dafür auf Ergebnisse von anderen Plätzen angewiesen sind.

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In Nordhausen hatte Optik durchaus offensiv angefangen. Einen Freistoß von Süleyman Kapan konnte Nordhausen Jan Glinker aber im Nachfassen entschärfen. Doch danach steigerten sich die Gastgeber, für die es auch noch um Platz drei geht, merklich und erspielten sich erste gute Gelegenheiten. „Wir haben für meinen Geschmack zu offensiv gespielt und waren daher offen für Konter“, monierte Optik-Trainer Ingo Kahlisch nach dem Spiel. Doch die Führung der Nordhäuser entstand nicht aus einem solchen. Oliver Genausch hatte aus spitzem Winkel abgezogen und Luis Zwick im Rathenower Gehäuse keine Chance gelassen (22.).

Leon Hellwig trifft aus der Distanz zum Ausgleich

Bis zur Pause hätten die Gastgeber durchaus erhöhen können, boten sich doch einige Gelegenheiten an, um das zweite Tor zu erzielen. „Man hat Nordhausen angemerkt, dass sie noch unbedingt Dritter werden wollen. Das könnte bei einer Lizenzverweigerung für Chemnitz noch zum Aufstieg reichen“, erklärte Ingo Kahlisch, warum die Hausherren weiterhin voll das Gaspedal durchdrückten.

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Dennoch war seine Mannschaft kurz nach dem Seitenwechsel wieder im Spiel. Leon Hellwig hatte sich aus der Distanz ein Herz gefasst und zum durchaus verdienten 1:1-Ausgleich getroffen (49.). Doch die Freude darüber sollte nicht lange anhalten, schlug Nordhausen schnell zurück. Eine Flanke nahm Stephan Kores nach einem Konter volley und traf sehenswert zur abermaligen Führung der Gastgeber (52.). „In der Phase haben wir das nicht gut gemacht. Wir waren viel zu offen“, ärgerte sich Ingo Kahlisch darüber, dass sein Team nicht mehr kompakt genug verteidigte.

Ingo Kahlisch: "Mit der Leistung bin ich zufrieden"

„Wir haben teilweise mit vier Mann vorne auf einer Linie gespielt, das war zu viel“, so Rathenows Trainer. Optik blieb nach dem Rückstand aber das aktivere Team und hätte durch Süleyman Kapan durchaus zum Ausgleich kommen können. Erst stand er im Abseits, dann klärte Jan Glinker einen Schuss. In der Schlussphase sorgten die Gastgeber dann doch noch für die endgültige Entscheidung, als Carsten Kammlott einen Konter überlegt in der 79. Minute zum 3:1-Endstand einschoss. „Ich bin mit der Leistung zufrieden. Wir haben das ordentlich gemacht und haben jetzt in der nächsten Woche ein Endspiel. Ich hoffe, dass gegen Hertha II noch einmal viele Zuschauer kommen und die Mannschaft unterstützen“, sagte Ingo Kahlisch nach dem Spiel.

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