06. September 2019 / 14:20 Uhr

Optik Rathenow muss lange auf Nicola Jürgens verzichten

Optik Rathenow muss lange auf Nicola Jürgens verzichten

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Nicola Jürgens (r.) wird dem FSV Optik Rathenow lange fehlen. © Christoph Laak
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AOK-Landespokal: Am Samstag muss das Kahlisch-Team in der zweiten Runde beim SSV Einheit Perleberg Farbe bekennen.

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Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt. Nicola Jürgens, offensiver Mittelfeldspieler des Fußball-Regionalligisten FSV Optik Rathenow, hat sich am Montagabend beim Spiel gegen den FC Energie Cottbus schwer am Knie verletzt und wird dem FSV somit lange Zeit fehlen. Bereits am Montag wird der 21-Jährige in seiner Heimat operiert werden.

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Und auch wenn die Verletzung des jungen Blondschopfes, der sich in den letzten Spielen immer besser zurechtgefunden hatte, natürlich sehr bitter für die Rathenower ist, geht der Blick natürlich voraus. Im Landespokal wartet am Sonnabend (Beginn: 15 Uhr) mit dem SSV Einheit Perleberg ein Landesligist in der zweiten Pokalrunde auf das Kahlisch-Team. Und der Trainer gibt eindeutig das Erreichen der nächsten Runde als Ziel aus. „Wir werden den Gegner ernst nehmen und wollen natürlich weiterkommen.“

Optik Rathenow unterliegt dem FC Energie Cottbus mit 1:4.

Die Rathenower waren nach einem Treffer von Süleyman Kapan vor 823 Zuschauern in Führung gegangen. Felix Brügmann konnte aber noch vor der Pause ausgleichen, ehe Dimitar Rangelov (2) und Abdulkadir Beyazit den klaren Cottbuser Sieg heraus schossen. Zur Galerie
Die Rathenower waren nach einem Treffer von Süleyman Kapan vor 823 Zuschauern in Führung gegangen. Felix Brügmann konnte aber noch vor der Pause ausgleichen, ehe Dimitar Rangelov (2) und Abdulkadir Beyazit den klaren Cottbuser Sieg heraus schossen. © Christoph Laak

Personell gibt es neben der schweren Verletzung von Nicola Jürgens einige Fragezeichen im Rathenower Kader. Leon Hellwig plagt sich mit einer Muskelverhärtung, Caner Özcin hat akute Knieprobleme. Und auch Emre Turan hatte zuletzt über Schmerzen geklagt. „Das ist sicherlich auch der hohen Belastung in den letzten Tagen und Wochen geschuldet und das geht ja auch so weiter“, verrät Ingo Kahlisch, der den Gegner auf jeden Fall nicht unterschätzen wird. „Wir werden nicht vollkommen rotieren. Um ein Korsett herum kann man immer mal den einen oder anderen Spieler austauschen“, erklärt der Rathenower Trainer. Vermutlich wird es, wie im Pokal üblich, zumindest auf der Torhüterposition einen Wechsel geben. Direnc Güven könnte Lucas Hiemann ersetzen. Alles andere als der Einzug in die nächste Runde dürfte trotz der kleineren Personalprobleme als faustdicke Überraschung gelten.

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