29. August 2019 / 13:02 Uhr

Optik Rathenow verdient sich in einem packenden Spiel gegen Rot-Weiß Erfurt einen Punkt (mit Galerie und Video)

Optik Rathenow verdient sich in einem packenden Spiel gegen Rot-Weiß Erfurt einen Punkt (mit Galerie und Video)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Innenverteidiger Yavuz Aydogdu (in Rot) gehörte zu den besten Rathenowern gegen Erfurt. © Christoph Laak
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Regionalliga Nordost: Optik Rathenow trennt sich von Rot-Weiß Erfurt 0:0-unentschieden. Yavuz Aydogdu sieht sich und seine Mannschaft in der Saison angekommen.

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„Wir hatten zwei, drei Riesendinger. Wenn wir daraus ein Tor machen, gewinnen wir das Spiel und das wäre auch verdient gewesen“, trauert Yavuz Aydogdu, Innenverteidiger des FSV Optik Rathenow, den vergebenen Chancen am Mittwochabend, nach dem 0:0 der Rathenower gegen den FC Rot-Weiß Erfurt, etwas hinterher. Und dennoch: In Rathenow ist man mit dem Punktgewinn gegen den Traditionsverein aus Thüringen durchaus zufrieden.

In Bildern: Optik Rathenow und Rot-Weiß Erfurt trennen sich 0:0.

Die Rathenower (in Rot) hatten insgesamt die besseren Chancen und den Sieg verdient gehabt. Beide Trainer sprachen im Anschluss von einem packenden Spiel. Vor der Partie wurde Optik-Trainer Ingo Kahlisch mit der silbernen Ehrennadel des NOFV ausgezeichnet. Zur Galerie
Die Rathenower (in Rot) hatten insgesamt die besseren Chancen und den Sieg verdient gehabt. Beide Trainer sprachen im Anschluss von einem packenden Spiel. Vor der Partie wurde Optik-Trainer Ingo Kahlisch mit der silbernen Ehrennadel des NOFV ausgezeichnet. © Christoph Laak
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Positives zu vermelden gab es bereits vor dem Spiel. Die Ehrenpräsidenten des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV), Hans-Georg Moldenhauer, und des Brandenburgischen Fußball-Landesverbandes, Siegfried Kirschen, überreichten Ingo Kahlisch die silberne Ehrennadel für sein mittlerweile 30-jähriges Engagement beim FSV Optik.

Erfurter Abseits-Treffer zählt nicht

Und auch das Spiel begann flott. Bereits nach sechs Minuten lag der Ball das erste Mal im Tor. Velimir Jovanovic kam nach einem Freistoß zum Kopfball, stand dabei aber im Abseits, so dass der Treffer nicht zählte. Insgesamt war der bullige Stürmer bei der Rathenower Hintermannschaft in sehr guten Händen und kam nur selten zum Abschluss. „Wir haben das als Mannschaft ordentlich gemacht, Erfurt wenig Räume angeboten“, erklärt Yavuz Aydogdu, der im Winter aus der zweiten Mannschaft des türkischen Erstligisten Sivasspor an den Vogelgesang gewechselt war und immer besser Fuß fasst.

Nach gut einer Viertelstunde übernahmen die Rathenower dann das Kommando auf dem Platz. Erst wurde ein Schuss von Nicola Jürgens gerade noch geblockt, ehe Süleyman Kapan den Ball nach einer flachen Eingabe knapp vorbei setzte. Und wenig später konnte Erfurts Torwart Julian Knoll einen Schuss von Optik-Kapitän Jerome Leroy gerade noch parieren. Eine Schrecksekunde gab es, als kurz vor der Pause die beiden Akteure mit der Nummer 24 zusammenprallten und am Boden liegen blieben. Nach kurzer Behandlung ging es jedoch sowohl für Emre Turan, als auch für Morten Rüdiger weiter.

Rathenows Marc Langner trifft den Pfosten

Aus der Pause kamen die Gäste besser. Jovanovic köpfte aus Nahdistanz, aber Rathenows Torwart Lucas Hiemann hielt bravourös. Danach verflachte die Partie ein wenig. Erst als Marc Langner mit einem wuchtigen Schuss aus gut 10 Metern den Pfosten traf, wurde die Partie wieder munterer. Doch Chancen blieben nun Mangelware. Erst in der Nachspielzeit kamen die Gäste noch einmal gefährlich vor das Tor. Nach einem fragwürdigen Freistoß setzte Sinisa Veselinovic seinen Kopfball aber auf das Tornetz.

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„Ich bin zufrieden mit unserer Leistung“, sagte dann auch Yavuz Aydogdu und sieht sich mit seiner Mannschaft nun endgültig in der Saison angekommen. „Gegen Altglienicke war es ja schon gut und auch bei Lok Leipzig haben wir ein ordentliches Spiel gemacht. Darauf können wir definitiv aufbauen“, erklärt der 21-Jährige und hofft, dass er auch künftig mit Emre Turan die Innenverteidigung bilden darf. „Ich bin topfit. Der Trainer hat mir die Chance gegeben und ich glaube, dass ich sie auch genutzt habe. Emre ist der Abwehrchef, von dem ich mir viel abschauen kann. Wenn es weiter so läuft ist auch ein Punkt am Montag gegen Cottbus das Ziel.“

Das sagen Ingo Kahlisch und Thomas Brdaric zum Spiel

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