23. September 2020 / 09:32 Uhr

Optik Rathenow vor schwerer Aufgabe gegen Lok Leipzig

Optik Rathenow vor schwerer Aufgabe gegen Lok Leipzig

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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In der letzten Saison mussten sich die Rathenower den Messestädtern mit 1:3 geschlagen geben. © Christoph Laak
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Regionalliga Nordost: Die Kahlisch-Truppe möchte nach den beiden Niederlagen gegen Fürstenwalde in die Erfolgsspur zurückkehren.

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Zwei Niederlagen und 2:11-Tore. Das ist die ernüchternde Bilanz des Fußball-Regionalligisten FSV Optik Rathenow gegen den FSV Union Fürstenwalde. Nicht nur das Pokalspiel auf eigenem Platz wurde verloren, sondern auch das Punktspiel bei den Ostbrandenburgern. „Wir müssen das aber jetzt abhaken und wieder nach vorne schauen“, verrät Optik-Trainer Ingo Kahlisch.

Und sein Team wäre gut beraten, möglichst schnell wieder in die Spur zu finden. Am heutigen Mittwoch (Beginn: 19 Uhr, Stadion am Vogelgesang) erwarten die Rathenower mit dem 1. FC Lok Leipzig den Vorjahresmeister, der in zwei Relegationsspielen ganz knapp am Aufstieg in die 3. Liga gescheitert ist. Danach hatten die Messestädter einen großen Umbruch im Kader, finden sich aber mittlerweile immer besser zurecht.

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„Sie haben einen richtig guten Kader und immer noch drei, vier richtige Hünen in ihrer Mannschaft. Ich habe sie in dieser Saison zwar noch nicht im Stadion gesehen, weiß aber, dass da richtig was auf uns zukommt“, so Ingo Kahlisch, dessen Mannschaft in der letzten Spielzeit zweimal gegen die Blau-Gelben verloren hatte. Diesmal soll es unbedingt etwas Zählbares geben. „Man hofft ja immer auf einen unerwarteten Punktgewinn. Wir müssen uns das aber hart erarbeiten“, verrät der Rathenower Trainer.

Gegen die Leipziger kann Kahlisch fast auf den gesamten Kader aus dem Fürstenwalde-Spiel bauen. Yavuz Aydogdu hat mittlerweile sein Studium begonnen und wird ebenso nicht dabei sein, wie Leon Hellwig, den Leistenprobleme plagen. „Da müssen wir schauen, wann er wieder spielen kann. Ich bin aber kein Arzt und kann da keine Prognose abgeben“, so Kahlisch, der informierte, dass Gästefans erlaubt sind. „Es sollen nicht ganz 100 Gästefans kommen“, so Kahlisch.